Das FreeBuy-Depot der OnVista Bank mit Weber-Grill als Prämie

Viele Banken bieten immer wieder gern ihren Neukunden eine Prämie an, wenn sie sich für ein Depotkonto oder auch ein anderes Konto bei dieser bestimmten Bank entscheiden. Immer wieder gut für ein solche Prämie ist die OnVista Bank aus Deutschland. In loser Folge gab es dort schon kleinere Goldbarren, iPads, Smartphones, Navigationsgeräte und jetztpassend zum Frühling – einen Holzkohle-Grill der Premiummarke Weber im Gegenwert von ca. 270 Euro. Den Weber Grill erhält der Neukunde nach der Eröffnung eines Depots und wenn mindestens 15 Transaktionen zu verzeichnen sind.

Das FreeBuy-Prinzip
Beim FreeBuy-Depot werden nur für die Verkäufe von Wertpapieren Ordergebühren fällig, nicht aber für den Wertpapierkauf. Dieser ist kostenlos im Rahmen des persönlichne FreeBuy-Kontingents. Pro Trade werden gerade einmal 5,99 Euro + 0,23 % fällig und der Kunde erhält gleich als Willkommensgeschenk zwei FreeBuys geschenkt. Die FreeBuys gibt es für den auf dem Verrechnungskonto hinterlegten Cashbestand.

So kann gleich der Handel losgehen, bei diesem Angebot gibt es auch keine Gebühren für Limitänderungen- oder -Streichungen. Natürlich gibt es auch einen umfangreichen außerbörslichen Direkthandel mit 23 Partnern.

Fazit:
Bei der OnVista ist es durch das FreeBuy Angebot wesentlich lukrativer zu handeln, da eine Menge Geld gespart werden kann. Um jedoch den richtigen Broker für seine Bedürfnisse zu finden, sollte man nicht unbedingt ein Depot eröffnen, weil es eine Prämie gibt, sondern lieber mit einem Broker im Vergleich stehen und sich den besten heraussuchen. Es ist beispielsweise bei der Auswahl darauf zu achten, wie hoch die minimale und die maximale Ordergebühr ausfällt und wie hoch die sog. Ordernebenkosten ausfallen. Darunter fallen weitergereichte Börsengebühren, Fremdspesen und Kosten für eventuelle Teilausführungen.

Die Weber-Grill-Aktion der OnVista Bank geht noch bis zum 31.03.2012. Kunden aus Österreich können die Onlinekontoeröffnung leider nicht nutzen, sondern müssen per Formular ein Depot eröffnen.

Online mit Aktien traden – so geht’s!

Der Handel mit den Aktien ist seit Langem nicht mehr ausschließlich in Profihand. Auch Laien können sich mittlerweile in dieses lukrative Geschäft einlesen und mit Aktien handeln. Natürlich braucht man ein wenig Grundwissen, denn der Markt verändert sich schnell und nicht jeder Kauf oder Verkauf ist ohne Risiko. Wo man früher noch zur Bank gehen musste, um seine Geschäfte tätigen zu können, reicht heute ein Blick ins World Wide Web. Online ist das eigene Depot jederzeit einsehbar und der Handel mit Wertpapieren lässt sich im Netz wesentlich schneller abwickeln als bei der Bank.

Immer mehr kleine und private Anleger finden so den Weg zum Aktienmarkt und Online Broker übernehmen die Vermittlerrolle bei diesen Investitionen. Sie verwalten die Depots ihrer Kunden und erledigen alle administrativen Aufgaben, die im Aktienhandel anfallen. So entfällt für den Anleger der Weg zur Bank und er kann auch schneller auf Veränderungen des Marktes reagieren. Natürlich unterscheiden sich die Angebote der Online Broker und Orderkosten oder Depotgebühren sollte man als Anleger auf keinen Fall aus den Augen verlieren. Denn diese können schnell unnötige und sehr hohe Kosten verursachen.

Über einen Online Broker Vergleich kann man sich über derartige Kosten im Vorfeld einen Überblick verschaffen. Dort kann sich jeder über die Gebühren der größten Online-Broker informieren und so den passenden Finanzpartner für sich finden. Allerdings sollte man bedenken, dass Online Broker beim Kauf oder Verkauf nicht beraten müssen und man somit das Risiko alleine trägt. Das bedeutet auch, dass man sich genau überlegen sollte, wie das eigene Geld investiert werden soll und dafür muss der Markt über den gesamten Zeitraum der Anlage immer beobachtet werden, damit am Ende nicht ein dickes Minus auf dem Kontoauszug steht.

Welche Vorteile bietet Online Trading

Der größten Vorteile des Online Trading sind, dass es schnell und günstig ist. Zumindest im Gegensatz zur klassichen Depotführung bei einer Filialbank.

In der Vergangenheit war es so, dass viele Privatanleger schon die Lust am Trading verloren hatten, wenn sie einen Blick auf die komplizierten Gebührenstrukturen geworfen hatten. Rechneten sich die Anleger dann auch noch aus, was an Gewinn pro Order übrig bleibt, dann legten sie ihre Pläne für das Trading schnell wieder auf Eis.

Realtimekurse runden Service ab
Damit man mit Online Trading optimale Gewinne erzielen kann, lohnt es sich, einen Online Broker mit den Wertpapiergeschäften zu beauftragen. So hat man eine direkte Verbindung zum Broker und eine Order wird schnellstens zum Broker geleitet und durch diesen dann ausgeführt. Denn Geschwindigkeit heisst neben den Gebühren der zweite Vorteil. Nun können auch Privatanleger innerhalb kürzester Zeit auf Kursänderungen reagieren. Voraussetzung sind Realtimekurse, die im Internet mittlerweile auch flächendeckend verfügbar sind (z.B. OnVista.de).

Da man auf diesem Weg von kurzfristigen Kursschwankungen profitieren kann, ist Daytrading für jedermann möglich geworden. Aber auch das Trading über einen längeren Zeitraum ist mit dem Online Trading möglich. Da Online Brokerage rein auf dem elektronischen Weg funktioniert, fallen die Gebühren wesentlich geringer aus. Durch die Gebührenvorteile kann man schon mit kleineren Gewinnen die Ordergebühren decken. Wer ins Daytrading einsteigt, sollte neben Nerven vor allem eine eine stabile DSL-Internetverbindung besitzen.

Was ist Credit Default Swap ?

Credit Default Swap wird kurz CDS abgekürzt. Das kann man ins Deutsche grob als Kreditausfall-Tausch übersetzen. Ein Finanzprodukt, wie beispielsweise einen Kredit, ein Darlehen oder eine Anleihe, das man zum Risikotransfer abtreten kann, nennt man Kreditderivat. Mit so einem Kreditderivat ist es möglich, mit Ausfallrisiken von eben diesen Krediten oder Anleihen zu handeln. Dabei wird ein Vertrag zwischen zwei Parteien geschlossen, in dem es sozusagen um den Referenzschuldner dreht. Das kann ein großes Unternehmen oder auch ein Staat wie Griechenland sein. Der eine Vertragspartner wird Sicherungsnehmer genannt und bezahlt neben einer am Anfang zu entrichtende einmalige Startprämie eine laufende Prämie. Als Gegenleistung erhält er vom anderen Vertragspartner, der als Sicherungsgeber bezeichnet wird, eine Ausgleichszahlung, wenn der Referenzschuldner ausfällt.

Damit könnte man den CDS eigentlich als Kreditversicherung ansehen. Aber im Unterschied zu dieser bekommt der Sicherungsnehmer die Ausgleichszahlung auch, wenn der Ausfall des Referenzschuldners keinen Schaden anrichtet. Man kann damit sozusagen mit Kreditrisiken handeln. Ein CDS wird beispielsweise fällig, wenn der Referenzschuldner insolvent wird, man ihm keinen Aufschub seiner Zahlungsverpflichtungen gewährt oder seine Schulden vorzeitig fällig werden.

Mit solchen CDS haben sich die Anleger auch gegen eine Pleite von Staaten wie beispielsweise Griechenland abgesichert. Weil man nicht nur mit einem freiwilligen Forderungsverzicht der Gläubiger-Banken rechnen konnte und wollte, greift man jetzt auf die CDS-Kontrakte zu. Damit werden mehrere Milliarden Euro für diese Versicherungen fällig.

Geld verdienen mit Rohstoffen – Ihr perfektes Investment?!

Obwohl die Preise für Rohstoffe immer noch stetig steigen, halten sich deutsche und österreichische Privatanleger noch zurück. Doch es ist sicher nicht zu spät, noch auf den Rohstoffzug aufzuspringen. Denn die große Nachfrage aus China und Indien wird die Preise auch langfristig weiter ansteigen lassen.

Rohstoffe sind zum kostbaren Gut geworden. Nur kaum einer profitiert davon. Denn von den Gewinnern steigender Rohstoffpreise, den Minengesellschaften und Ölförderern, halten sich deutsche und österreichische Privatanleger weitgehend fern. Die Sorge vieler Anleger ist, dass es bereits zu spät sei, um auf den Rohstoffzug aufzuspringen. Die Entwicklung der Rohstoffpreise ist starken Schwankungen unterworfen. Das sorgt für Verunsicherung. Zum Beispiel das Kupfer. Seit Mitte vergangenen Jahres korrigierte der Kupferpreis stark. Inzwischen hat das Metall wieder neue Höchststände erreicht. Zwischenzeitliche Dämpfer ändern nichts daran, dass sich der Preis innerhalb von drei Jahren mehr als verdoppelt hat.

In einem Punkt sind sich die Experten einig: Öl und andere Rohstoffe werden noch lange teuer bleiben oder im Preis steigen. Das Land China deckt alleine über vierzig Prozent der weltweiten Nachfrage nach Eisenerz ab. Im Schatten Chinas wächst mit Indien ein zweiter Riese heran. Bis zum Ende des Jahres 2020 wird das Land seinen Energieverbrauch verdoppeln. Das treibt auch die Nachfrage nach anderen Rohstoffen voran.

Wer sich um die Rohstoffe im Einzelnen nicht kümmern will, ist mit einem aktiv gemanagten Rohstofffonds besser bedient. Eine Art Marktführer unter diesen Fonds ist zum Beispiel das Produkt von Merrill Lynch, welches in Bergbaukonzerne und Goldminenaktien investiert. Daneben gibt es auch reine Goldminenaktienfonds. Wer möglichst alle Bereiche mit einem Fonds abdecken möchte, achtet darauf, dass der Fonds auch den Energiesektor berücksichtigt.

Die Wahl zum Online Broker 2012 von Boerse Online

Ein Online-Broker ist eine unverzichtbare Einrichtung, wenn man sich in der Welt der Wertpapiere, Aktien und Depotkonten bewegt. Mit einem Broker erhält man die tatkräftige Unterstützung für die übersichtliche Verwaltung der Konten und Gelder und erhält zudem angenehm aktuelle Zahlen, die einem die Auswahl des Kaufes oder Verkaufes ermöglichen. Auf Broker-Test.org sind sehr viele hilfreiche Informationen enthalten, die einem die Auswahl des Brokers erleichtern. So wird auch jedes Jahr der beste Online-Broker ernannt, der seine Kunden mit einer weitreichenden Hilfestellung und exakten Daten und Fakten zur Seite steht.

Jetzt aktuell ist es wieder soweit, dass die Wahl für den besten Broker 2012 ansteht und so werden die Nutzer der verschiedenen Broker aufgefordert, ihre Meinung und Stimme abzugeben. Es stehen immer sieben Kategorien zur Auswahl und darunter ist an erster Stelle der beste Online Broker, der beste Daytrade Broker, der beste Zertifikate Broker, der beste Future Broker, der beste CFD Broker, der beste Forex Broker, der beste ETF Broker und natürlich auch die besten Fonds. So haben die Nutzer oder auch Trader die Chance sich für ihren Favoriten zu entscheiden. Meist ist die Stimmabgabe auch mit einer Verlosung an einem Gewinnspiel kombiniert, was die Abstimmungszahlen ein wenig in die Höhe bringen soll, damit das Ergebnis eindeutig ausfallen kann. Der erste Preis bei dem Gewinnspiel ist dieses Jahr ein fünftägiger Urlaub auf Kreta in einem Luxushotel.

Update: Die Wahl ist beendet. Den Gesamtsieg konnte wie schon im Vorjahr die ING-DiBa für sich gewinnen. Auf den Plätzen folgen Cortal Consors und Flatex.

Fremdwaehrungskonten

Viele Anleger machen sich aufgrund der Euro-Staatsschuldenkrise Gedanken, wie sie ihr Geld außerhalb des Euro-Raumes sicher anlegen können. Sie müssen dazu nicht ins Ausland fahren, eine Möglichkeit sind Anlagen auf Fremdwährungskonten bei in Österreich oder Deutschland tätigen Banken. Diese sind täglich verfügbar, notieren aber nicht wie das Tagesgeldkonto in heimischer Währung, sondern beispielsweise in ungarischen Forint oder norwegischen Kronen. Sinn und Zweck einer Fremdwährungsanlage ist neben dem Profitieren von höheren Zinsen im Ausland die Realisierung von Währungskursgewinnen. Fremdwährungskonten sind einfach zu handhaben, beinhalten aber ein nicht zu unterschätzendes Risiko: das Wechselkursrisiko.

Währungskursprognosen gehören zu den schwierigsten Voraussagen überhaupt. Man sollte eine klare Meinung zur Wirtschaftsentwicklung, den Kaufkraftverhältnissen, dem Zinsniveau, zu Marktbewertungen und somit zur Entwicklung des Wechselkurses der ausländischen Währung gegenüber dem Euro haben. Hat der Euro zum Zeitpunkt der Verfügung des Anlagebetrages aufgewertet, kann das eventuelle Zinsvorteile völlig aufzehren und zu hohen Verlusten führen.

Fremdwaehrungskonten: Zinsen und Gebuehren

Insbesondere Direktbanken bieten Konten in verschiedenen Währungen an, bei großen Online-Banken wie Brokerjet, comdirect, DAB-Bank oder Cortal Consors sind diese kostenlos. Dennoch lohnt sich ein Konditionenvergleich, denn bei einigen Banken ist das Konto an die Eröffnung eines kostenpflichtigen Wertpapierdepots gekoppelt, bei anderen fallen zusätzlich zur Differenz zwischen An- und Verkaufsdevisenkurs Umrechnungsgebühren (Konvertierungsgebühren) für die Euro-Einzahlungen an. Diese können die Rendite der Fremdwährungsanlage beträchtlich mindern. Teilweise werden auf den Konten Zinsen gezahlt. Bei den weltweit am häufigsten genutzten Währungen – Dollar, Pfund, Yen oder Schweizer Franken – gibt es kaum Guthabenszinsen. In weniger stabilen Währungen, beispielsweise südafrikanischen Rand oder der türkischen Lira, werden vergleichsweise hohe Zinsen gezahlt. Aufschluss bringt hier ein Fremdwährungskonten Vergleich der verschiedenen Anbieter. Die in Euro umgerechneten Zinsen unterliegen ebenso wie die erzielten Währungsgewinne der Abgeltungsteuer bzw. Kursgewinnsteuer.

gesetzliche Einlagensicherung beachten

In seine Überlegungen bei Anlageentscheidungen sollte der Anleger auch die Einlagensicherung der Fremdwährungskonten einbeziehen. Die gesetzliche Einlagensicherung gilt nur für Euro- oder EU-Währungsanlagen. Im Insolvenzfall einer Bank greift zwar bei anderen Währungen die freiwillige Einlagensicherung der jeweiligen Institutsgruppe, jedoch ist es nicht ratsam, sich darauf zu verlassen. Dabei sind Währungskursverluste nicht auszuschließen und die vorhandene Entschädigungssumme könnte nicht für alle Anleger ausreichen.

Unterschied zwischen Optionen und Optionsscheinen

Optionsscheine und Optionen haben einen ähnlich klingenden Namen und zeichnen sich überdies durch viele Gemeinsamkeiten aus. Trotzdem gibt es eine Reihe von Unterschieden, die Anleger kennen sollten, wenn sie mit Termingeschäften Geld verdienen möchten.

Gemeinsamkeiten beider Derivate

Optionsscheine verbriefen einem Anleger das Recht, am Bewertungstag die positve Differenz zwischen einem Referenzpreis des Basiswertes und dem vorher definierten Basiswert zu verlangen (der sog. „innere Wert“). Optionen verbriefen dem Anleger das Recht einen Basiswert innerhalb einer bestimmten Frist zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Beide Rechte sind ökonomisch gesehen sehr ähnlich.

Durch die ähnliche Funktionsweise verhalten sich beide Derivate auch in der Preisstellung sehr ähnlich und es wirken die gleichen Preiseinflussgrößen wie Volatilität und Zeitwert. Mit beiden Derivaten kann durch einen Hebeleffekt mit einem relativ geringen Kapitaleinsatz eine große Menge eines Basiswertes gehandelt werden.

Ausserboerslicher und boerslicher Handel

Optionsscheine werden zumeist direkt mit dem Emittenten im ausserbörslichen Direkthandel gehandelt. Emittenten von Optionsscheinen sind in der Regel die großen Investmentbanken wie Deutsche Bank (X-Markets), Erste Bank Österreich, Commerzbank, Royal Bank of Scotland (RBS), UniCredit, HSBC Trinkaus und weitere. Sie sorgen als Market-Maker für die permanente Handelbarkeit ihrer eigenen Produkte. Obwohl die meisten Optionsscheine direkt mit dem Emittenten ausserbörslich gehandelt werden, können Optionsscheine auch an einigen Wertpapierbörsen gehandelt werden. In Deutschland sind das zum Beispiel die Stuttgarter Euwax sowie Frankfurt Scoach. In Österreich an der Wiener Börse. Optionen dagegen sind ausschliesslich an Terminbörsen wie der Wiener OTOB und der Eurex gelistet. Dort agieren Banken und Makler als konkurrierende Market-Maker und sorgen so für Liquidität.

Ausstattung von Optionsscheinen und Optionen

Bei der Ausstattung und Vielfalt gibt es weitere Unterschiede. Optionsscheine werden von diversen Emittenten in nahezu jeder denkbaren Ausgestaltung (Basiswert, Laufzeit, Basispreis etc.) angeboten. Optionen werden an den Terminbörsen in standardisierter Form gehandelt. Die Standardisierung bezieht sich auf Kontraktgröße, Laufzeit und Basispreis. Das Angebot an Optionen ist dadurch sehr viel geringer.

Die Stillhalterposition bei Optionen

Der wichtigste Unterschied ist aber der, dass Anleger bei Optionen die Position des Stillhalters eingehen können. Das bedeutet, dass der Anleger selbst eine Call- oder Put-Option verkaufen kann und dafür die Optionsprämie erhält. Hat er den Basiswert (z.B. eine Aktie) selbst im Bestand, ist sein Verlustrisiko auf diese Position beschränkt. Die Aktienposition wird gesperrt und der Anleger erhält vom Käufer der Option eine Optionsprämie. Verfügt der Anleger selbst nicht über den Basiswert, kommt es zu einem Leerverkauf („Shorten“). Auch hier erhält der Anleger vom Käufer eine Optionsprämie, allerdings besteht in diesem Fall ein theoretisch unendliches Verlustpotential. Praktisch wird an dieser Stelle eine Sicherheitsleistung (Margin) hinterlegt, um mögliche Verluste ausgleichen zu können. Die Anforderungen an die Margin fallen für die verschiedenen Basiswerte unterschiedlich aus und können bei den Terminbörsen oder bei Onlinebrokern eingesehen werden.

Lieferung

Während bei Optionsscheinen am Bewertungstag der Differenzbetrag ermittelt wird und ein Barausgleich vorgenommen wird, ist dies bei Optionen nicht vorgesehen. Hier kommt es zu einer Lieferung des Basiswertes. Da der Verkauf des Basiswertes mit zusätzlichen Kosten für den Anleger verbunden ist und dies in der Regel niemand möchte, werden Optionen meist kurz vor der Fälligkeit verkauft. Fälligkeitstermine werden auch Verfallstage genannt. Besonders bekannt ist der große Verfallstag, auch Hexensabbatt genannt. An diesem Tag kann es zu großen Kursbewegungen kommen, weil die unterschiedlichen Kapitalmarkt-Akteure versuchen, den Kurs des Underlyings in die gewünschte Richtung zu beeinflussen.

Quelle: Einige Textpassagen aus dem Zertifikate-Magazin ideas der Commerzbank (Ausgabe 10/2011)

Die neue Kursgewinnsteuer in Oesterreich

Bereits seit Anfang des Jahres 2011 sind Anleger erstaunt über die neuen Versteuerungspläne in Österreich. Ursprünglich sollte bereits zum 01.01.2011 in der Republik die sogenannte Kursgewinnsteuer zur Versteuerung von Aktiengewinnen eingeführt werden. Ziel der Kursgewinnsteuer ist es, sämtliche Kursgewinne sowie Dividenden grundsätzlich mit 25 % zu besteuern. Dieses neue Verfahren ist deutlich an das deutsche Verfahren zur Abgeltungssteuer angelehnt. Allerdings konnte der Termin nicht eingehalten werden und wurde nun schon zweimal verschoben. Der neue Termin an dem die Kursgewinnsteuer in Österreich eingeführt werden soll, ist der 01.04.2012.

Die deutsche Variante: Abgeltungssteuer

Als Quellensteuer auf kapitale Erträge bekannt, wird eine Abgeltungssteuer immer direkt an der Quelle, demnach bei dem zahlungspflichtigen Schuldner der Erträge oder eben einem Kreditunternehmen bzw. Bank erhoben, geblockt und in Folge abgezogen. Die Festlegung der Berechnung ist immer unabhängig von dem persönlichen Steuersatz des einzelnen Steuerschuldners. Hierbei ist es so zu verstehen, das die Einkommenssteuer, welche immer auf Kapitalerträge fällt, generell schon abgegolten ist. Diese Situation stellt einen Unterschied zu der Kapitalertragssteuer ohne jegliche Abgeltungswirkung dar, denn einen höheren Steuersatz des Einkommenspflichtigen vorrausgesetzt, erzielt er mit einer pauschalen Steuer einen deutlichen Vorteil. In den meisten EU-Mitgliedsstaaten gilt bereits ein bestimmtes Kapitalertrags- Abgeltungssteuerverfahren, jedoch werden bei vielen Ländern zumeist nur Zinsen und Dividenden miteinbezogen, wobei Deutschland auch die Wertsteigerung des Kapitalvermögens mit seiner Abgeltungssteuer besteuert.


Die alte österreichische Regelung

Bisher galt in der Republik die damalige Abgeltungssteuer in Höhe von 22 %, wobei hier das sogenannte Endbesteuerungsgesetz die formgebende Rechtsgrundlage bildete. Diese wurde nochmalig im Jahre 1996 überarbeitet. Die Steuer wurde bisher nur auf ausgewählte Kapitalerträge erhoben, jedoch insbesondere für Dividenden und Zinsen, welche aber bereits seit dem Jahre 1996 mit den 25 % besteuert wurden. Ausnahmen waren hier die endbesteuerten KSt-pflichtigen Zertifikate. Aus Aktien resultierende Kursgewinne, welche länger als ein Jahr gehalten werden konnten, waren in Österreich bisher steuerfrei. Spekulative Gewinne waren mindestens mit einem individuellen Tarif zu versteuern oder aber wurden mit maximal 25% pauschal als Spekulationsgewinne berechnet. Die Kursgewinne aus Investfonds galten in Österreich als sogenannte Substanzgewinne und wurden, insofern auch länger als 12 Monate gehalten, mit 5 % versteuert. Für nur wenige, sogenannte schwarze Investmentfonds, also einige wenige ausländische Fonds, wurden unabhängig von deren Entwicklung mit 2,5 % vom Finanzamt berechnet. Bei Kursgewinnen waren Zertifikats-Trader komplett steuerfrei, insofern sie bei Emission einen Hebel größer 5 vorwiesen. Die Abgeltungssteuer wird in Österreich bei der auszahlenden Stelle direkt erhoben.

Schonfrist bis zum 1. April 2012

Nach deutschen Maßstäben war die alte Form der Besteuerung in Österreich also traumhaft. Das ändert sich nun mit der Einführung der Kursgewinnsteuer. Durch die verschobene Einführung erhalten die österreichischen Anleger eine Schonfrist bis zum 01.04.2012. Wie es derzeit scheint, sind CFDs allerdings von der neuen Regelung ausgenommen und Kursgewinne aus Spekulationen mit CFD werden steuerfrei sein.

Ansonsten könnte es für österreichische Anleger durchaus interessant sein, ein Depot in einem europäischen Nachbarland (z.B. Deutschland) zu eröffnen. Denn ausländische Broker führen die neue Kursgewinnsteuer nicht ab. Den Anleger entbindet dies natürlich nicht davon, die Kapitalerträge zu versteuern. Jedoch lässt sich in der Zwischenzeit ein Zinsgewinn realisieren, da die nicht abgeführten Beträge weiterhin zum Traden zur Verfügung stehen.

Weiterführende Informationen:
Kursgewinnsteuer – die wesentlichen Änderungen im Überblick (Raiffeisen Bank)

Der Handel mit Hebelprodukten

Wer sich für den Handel mit Futures und Terminkontrakten interessiert, benötigt für die Abwicklung der Geschäfte einen geeigneten Onlinebroker. Dieser sollte möglichst einen direkten Zugang zu einer Terminbörse wie der OTOB oder der Eurex anbieten. Diese beiden Terminbörsen decken alle Derivate-Produkte aus der Schweiz, Österreich und Deutschland ab.

Den richtigen Onlinebroker finden

Wer verstärkt ausländische Futures & Optionen handeln möchte, der sollte einen Onlinebroker wählen, der zusätzlich noch weitere internationale Terminbörsen anbietet. Weitere internationale Börsen für Futures & Optionen sind z.B. Euronext, Borsa Italiana (IDEM), LIFFE Options & Futures (Grossbritanien) und die nordamerikanischen Terminbörsen CME, CBOT, NYMEX and COMEX. Hier werden insbesondere Kontrakte auf diverse Rohstoffe gehandelt.

In Deutschland bieten zum Beispiel die Broker CortalConsors, Onvista Bank und comdirect einen Zugang zur Eurex an. Der Discountbroker Lynx bietet auch noch weitere internationale Teminbörsen an. Für Kunden aus Österreich ist brokerjet erste Wahl. Hier können auch zahlreiche Terminbörsen gehandelt werden.

Traden mit Zertifikaten und Optionsscheinen

Alternativ können Handelsstrategien auch mit Hebelprodukten umgesetzt werden. Trader können z.B. mit Zertifikaten und Optionsscheinen ebenfalls gehebelt auf Rohstoffe, Aktien und Indizes spekulieren. Ein Vorteil von Hebelprodukten ist, dass die Marginanforderungen vollständig entfallen. Das Risiko beschränkt sich auf den Gegenwert der eingegangenen Position. Den höchsten Hebel bieten in der Regel Knock-Out-Zertifikate. Wird die Knock-Out-Schwelle von dem Underlying berührt oder unterschritten, verfällt das Zertifikat wertlos. Faustregel: je enger der Kurs des Basiswertes an der Knock-Out-Schwelle liegt, umso höher ist der Hebel des Zertifikates.

Zertifikate und andere Hebelprodukte werden zum Beispiel an der Stuttgarter EUWAX, an Frankfurt Scoach oder direkt mit dem Emittenten gehandelt. Der Onlinebroker sollte also zusätzlich einen umfangreichen ausserbörslichen Direkthandel anbieten.

Funktionsweise des ausserboerslichen Direkthandels

Im außerbörslichen Direkthandel erfolgt die Kursfeststellung im Quote-Verfahren. Das heisst, der Trader fragt für eine bestimmte Stückzahl eines Produktes einen Kurs an. Der Handelspartner zeigt dafür einen Kurs an. Jetzt hat der Trader mehrere Sekunden Zeit (ca. 10 Sekunden), um ein Angebot auf den mitgeteilten Kurs abzugeben. Nimmt der Handelspartner das Angebot an, kommt zu dem Kurs ein Handel zustande.

Mittlerweile bieten auch viele Onlinebroker bereits einen außerbörslichen Limithandel an. Ähnlich dem Börsenhandel kann z.B. ein Stoppkurs im System hinterlegt werden. Wird der hinterlegte Kurs erreicht, wird die Order aus dem System heraus an den Handelspartner gegeben. Da die Order bis zum Erreichen der Kursschwelle im System verbleibt, wird auch verhindert, dass der Handelspartner Einblick in die Limits erhält.

Fazit:
Hebelprodukte wie Zertifikate und Optionsscheine sind eine gute Alternative zum Handel mit Futures & Optionen. Die Ordergebühren im außerbörslichen Handel liegen meist unter denen des börslichen Handels. Börsengebühren und Fremdspesen fallen zudem nicht an. Bei dem Brokervergleich sollte darauf geachtet werden, welche und wieviele Handelspartner der Onlinebroker angebunden hat und wie hoch die Gebühren im außerbörslichen Handel sind. Wer auf Limitorders nicht verzichten will, sollte zusätzlich darauf achten, dass der Onlinebroker auch einen außerbörslichen Limithandel anbietet und welche Limitarten freigeschaltet sind.