Hello bank! – Neue Flat Fee fuer die Wiener Boerse

Die Hello bank! führt ab 1. November ein neues, vereinfachtes Preismodell ein. Trades an der Börse Wien sollen dann ab 4,95 Euro starten.

Die österreichische Tochter der BNP Paribas senkt die Preise für den Wertpapierhandel an der Wiener Börse. Künftig gilt eine nach Ordervolumen gestaffelte Ordergebühr mit Festpreisen.

Die neuen Ordergebühren an der Börse Wien

Flat Fee GebührVolumen pro TradeBisherige Ordergebühr
4,95 €bis 3.000 €4,95 € + 0,195 %
9,95 €ab 3.001 € bis 10.000 € 4,95 € + 0,195 %
19,95 €ab 10.001 € bis 25.000 €4,95 € + 0,175 %
0,175 % vom Ordervolumen, maximal 69,95 €ab 25.001 €4,95 € + 0,150 %

Damit sinken die Kosten für den Handel an der Börse Wien erheblich, denn vorher wurden diese in Abhängigkeit vom Ordervolumen mit mindestens 4,95 € + 0,150 % bepreist.

Ausländische Börsen wie z.B. der elektronische Handelsplatz in Deutschland XETRA kosten 7,95 € + 0,175 % vom Ordervolumen, maximal 69,95 €. Der Direkthandel mit strukturierten Produkten von sog. „Starpartnern“ (BNP Paribas, Vontobel, Commerzbank und onemarkets) kostet nach wie vor einen Festpreis von 4,95 € pro Trade.

Zusammen mit Flatex.at gehört die Hello bank! dann zu den günstigsten Brokern in Österreich.

Flatex.at senkt Preise fuer den Handel in Nordamerika auf 7,90 €

Die österreichische Niederlassung von Flatex senkt den Preis für den Handel an den Auslandsbörsen in den USA und Kanada auf 7,90 € pro ausgeführte Order (zzgl. Börsengebühren). Bisher kostete der Handel 19,90 € pro ausgeführte Order.

Der neue Preis gilt zunächst nur im Aktionszeitraum vom 01.06 – 30.11.2016. In dieser Zeit läuft der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf und diesen hat flatex zum Anlass für die Preisaktion genommen. Allerdings hat flatex schon jetzt angekündigt, nach Ablauf der Aktion den Preis dauerhaft auf 9,90 € pro Trade senken zu wollen.

Damit ist flatex einer der günstigsten Broker in Österreich – nicht nur für den Handel in Nordamerika. Einen Vergleich der Online-Broker-Spesen gibt es bei den Kollegen von GKNW.at

direktanlage.at wird Hello Bank: Tolle Neukundenangebote

Es ist Bewegung im österreichischen Brokerage! Erst vor wenigen Tagen gab die Erste Bank bekannt, dass sie ihre Konzerntochter Brokerjet einstellen wird (wir berichteten). Berechtigter Weise machen sich nun die Wettbewerber Hoffnungen, dass sie einen Teil der geschätzten 37.000 brokerjet-Kunden gewinnen können.

Neukundenaktionen der Onlinebroker

Flatex.at
Bisher kannte man Neukundenaktionen nur vom Nachbarland Deutschland, in dem diverse Onlinebroker um die Gunst der Kunden buhlen. Jetzt wirbt die österreichische Niederlassung von Flatex mit einer Barprämie von 100 € für Neukunden, wenn sie mindestens 3 Transaktionen in den kommenden Monaten durchführen.

„Hello Bank“
Nur wenige Tage später zieht die österreichische Niederlassung der BNP Paribas „Hello Bank“ nach. Sie zahlt 50 € Startbonus, wenn mindestens ein Depotvolumen von 5.000 €zu Hello Bank übertragen wird oder innerhalb von drei Monaten 5 Transaktionen durchgeführt werden. Aber das ist noch nicht alles: gleichzeitig können Neukunden für reduzierte 2,95 € traden und das 6 Monate lang ab Depoteröffnung!

„Hello Bank by BNP Paribas“ ist die neue Marke unter der bislang direktanlage.at firmierte. Diese war eigentlich als Schwester der Münchner DAB bekannt. Diese wurde aber vor einigen Monaten von der französischen Großbank BNP Paribas übernommen. „Hello Bank“ ist die internationale Dachmarke des neuen Eigentümers. In Deutschland wird diese von der Consorsbank und der DAB Bank besetzt.

Die Kunden in Österreich können sich also in diesen Tagen über interessante Angebote freuen. Ob es sich dabei nur um ein kurzes Strohfeuer handelt, bis die alten brokerjet-Kunden aufgeteilt wurden, muss abgewartet werden.

Erste Bank: Brokerjet wird eingestellt

Der österreichische Onlinebroker brokerjet schließt per Ende Novmeber 2015 die Pforten. Fast 40.000 Kunden gehen auf neue Brokersuche.

Die Ankündigung war ein echter Paukenschlag! Am Montag verkündete die Konzernmutter Erste Bank per Pressemitteilung, dass die Direktbanktochter brokerjet eingestellt wird. Brokerjet blickt auf eine 14-jährige Geschichte zurück, besaß eine eigene Banklizenz und wurde erst vor einem Jahr mit der Erste Bank fusioniert. Die Erste Bank argumentiert, dass teure Investitionen im System aufgrund von geänderten Rahmenbedingungen nötig würden.

Wie geht es für die Kunden von brokerjet weiter?

Ungefähr 37.000 Kunden von brokerjet müssen sich auf die Suche nach einem neuen Broker machen. Sie können ihren Wertpapierbestand entweder bis zum Zieltermin verkaufen oder den Bestand zu einem anderen Broker übertragen. Der Wertpapierübertrag kann aber zu Kosten führen.

Problematisch wird es auch, wenn es sich um Altbestände handelt, bei denen Kursgewinne noch steuerfrei wären. Durch den Verkauf wird dieser Steuervorteil für die Zukunft obsolet. Hier kann ein Depotübertrag trotz der Spesen vorteilhaft sein, weil die Anschaffungswerte beim Übertrag an den neuen Broker mit übergeben werden. Aufpassen, wenn ausländische Wertpapiere im Depot liegen, die an einer fremden Heimatbörse gekauft wurden. In diesem Fall muss sichergestellt werden, dass nach einem Depotübertrag die Papiere auch dort wieder gehandelt werden können.

GKNW.at hat die Angebote der anderen österreichischen Onlinebroker zusammengestellt. Teilweise locken diese auch mit dervollständigen Übernahme von Übertragungsspesen.

DEGIRO: Neuer Broker mischt oesterreichischen Markt auf

Vor einigen Wochen ist ein neuer Anbieter in den österreichischen Markt für Online-Brokerage gestartet. Es handelt sich dabei um den Ableger des niederländischen Anbieters DEGIRO.

DEGIRO hat seinen Unternehmenssitz in Amsterdam und bearbeitet von dort aus diverse Ländermärkte in Europa. Diese Tage ist DEGIRO auch in den hart umkämpften deutschen Markt eingestiegen.

DEGIRO wirbt mit absoluten Niedrigstpreisen, die für den Brokerage-Markt in Österreich bis dato unerreicht waren. Die Konditionen der bisherigen Preisführer direktanlage.at, brokerjet und Flatex.at basieren auf einem Staffelpreismodell. Je größer das Transaktionsvolumen, desto höher die Gebühren des Brokers.

Anders bei DEGIRO, hier handeln Kunden an der Börse Wien für 2 € pro Transaktion fix und 0,02 % variabel in Abhängigkeit vom Transaktionsvolumen. Für eine 5.000 Euro Order von Strabag-Aktien würden so gerade mal Gebühren in Höhe von 3 € anfallen. Der gleiche Preis gilt für den Aktienhandel an der deutschen Xetra.

Überzeugend auch die Preise für den Aktien-Handel in Übersee. An der NYSE und NASDAQ zahlen DEGIRO-Kunden gerade einmal einen Fixpreis von 0,50 € und einen variablen Preis von 0,004 USD je Aktie. Google-Aktien im Gegenwert von 5.000 USD führen so zu Transaktionskosten in Höhe von 0,51 € !

Wo Licht ist, ist naturgemäß aber auch Schatten. Degiro unterliegt zwar der Aufsicht der niederländischen Finanzaufsichtsbehörde, ist aber rechtlich keine Bank und gehört daher keinem Einlagensicherungsfonds an. Insofern greift hier bei den Kundeneinlagen nicht der bekannte europaweite Schutz in Höhe von 100.000 € pro Kunde noch die Anlegerentschädigung bis 20.000 €. Stattdessen legt DEGIRO die Kundeneinlagen in Geldmarktfonds an. Dafür stehen die Einlagen der Kunden nicht in der Bilanz von DEGIRO und damit kein Teil der Insolvenzmasse. Ob und wie schnell Kunden bei einer Schieflage jedoch an Ihr Geld kommen, wird nicht klar. Die Wertpaiere selbst werden bei externen Abwicklern verwahrt und fallen damit auch nicht in die Insolvenzmasse und sollten daher sicher sein.

Ein weitere Nachteil liegt im Umgang mit der österreichischen KESt und Kursgewinnsteuer. Ein automatischer Abzug erfolgt nicht. Das bedeutet, dass österreichische Kunden von DEGIRO selbst im Rahmen der Einkommenssteuererklärung ihre Transaktionen angeben müssen. Von Degiro gibt es aber zumindest eine detaillierte Aufstellung.

Tipp:
Vorsicht auch bei einem Depotübertrag. Hier erhebt DEGIRO eine eher unübliche Gebühr in Höhe von 25 € pro Wertpapierposten. Wer ein Depot bei DEGIRO eröffnet, sollte auf einen Depotübertrag lieber verzichten und dort neue Wertpapierbestände aufbauen.

Brokerjet „schenkt“ Neukunden die Kursgewinnsteuer

Brokerjet.at – der Onlinebroker der Erste Group – hat sich wieder eine interessante Neukundenaktion einfallen lassen. Anlass zur neuen Aktion ist die seit dem 01.04.2012 in Österreich in Kraft getretene Kursgewinnsteuer. Seit diesem Datum werden Kursgewinne und Dividenden von österreichische Anleger mit 25 % besteuert.

Brokerjet.at führt zwar auch die Kursgewinnsteuer für seine Kunden ab, Neukunden wird jedoch für einen begrenzten Zeitraum der abgeführte Steuerbetrag „erstattet“. Die Aktion gilt für Neukunden vom 20.04.2012 bis zum 31.05.2012 – auf alle Märkte und alle Instrumente.

Zusätzlich übernimmt brokerjet AT eventuell anfallende Depotübertragsgebühren bis zu einer Höhe von 500 Euro. Voraussetzung: Der Neukunde muss innerhalb des Aktionszeitraums ein Depot eröffnet haben und bis zum 31.08.2012 mindestens zehn Transaktionen auf dem brokerjet Depot vorgenommen haben.

Fakten zur „MINUS 25 PROZENT“-Aktion:

  • Rückgabe der 25% Kursgewinnsteuer auf Depotgewinne
  • Gilt für alle Neukunden zwischen dem 20.04.2012 und dem 31.05.2012
  • Für alle Märkte und alle Instrumente gültig
  • Übernahme der Depotübertragsspesen bis zu einer Höhe von 500 Euro

Update 23.04.2012: Brokerjet scheint die Aktion kurzfristig angepasst zu haben. Die Ordergebühren werden nun bis zum 31.08.2012 für alle angebotenen Märkte um 25% gesenkt. Von einer „Rückzahlung“ der Kursgewinnsteuer ist auf den Landingpages von Brokerjet keine Rede mehr.

Das FreeBuy-Depot der OnVista Bank mit Weber-Grill als Prämie

Viele Banken bieten immer wieder gern ihren Neukunden eine Prämie an, wenn sie sich für ein Depotkonto oder auch ein anderes Konto bei dieser bestimmten Bank entscheiden. Immer wieder gut für ein solche Prämie ist die OnVista Bank aus Deutschland. In loser Folge gab es dort schon kleinere Goldbarren, iPads, Smartphones, Navigationsgeräte und jetztpassend zum Frühling – einen Holzkohle-Grill der Premiummarke Weber im Gegenwert von ca. 270 Euro. Den Weber Grill erhält der Neukunde nach der Eröffnung eines Depots und wenn mindestens 15 Transaktionen zu verzeichnen sind.

Das FreeBuy-Prinzip
Beim FreeBuy-Depot werden nur für die Verkäufe von Wertpapieren Ordergebühren fällig, nicht aber für den Wertpapierkauf. Dieser ist kostenlos im Rahmen des persönlichne FreeBuy-Kontingents. Pro Trade werden gerade einmal 5,99 Euro + 0,23 % fällig und der Kunde erhält gleich als Willkommensgeschenk zwei FreeBuys geschenkt. Die FreeBuys gibt es für den auf dem Verrechnungskonto hinterlegten Cashbestand.

So kann gleich der Handel losgehen, bei diesem Angebot gibt es auch keine Gebühren für Limitänderungen- oder -Streichungen. Natürlich gibt es auch einen umfangreichen außerbörslichen Direkthandel mit 23 Partnern.

Fazit:
Bei der OnVista ist es durch das FreeBuy Angebot wesentlich lukrativer zu handeln, da eine Menge Geld gespart werden kann. Um jedoch den richtigen Broker für seine Bedürfnisse zu finden, sollte man nicht unbedingt ein Depot eröffnen, weil es eine Prämie gibt, sondern lieber mit einem Broker im Vergleich stehen und sich den besten heraussuchen. Es ist beispielsweise bei der Auswahl darauf zu achten, wie hoch die minimale und die maximale Ordergebühr ausfällt und wie hoch die sog. Ordernebenkosten ausfallen. Darunter fallen weitergereichte Börsengebühren, Fremdspesen und Kosten für eventuelle Teilausführungen.

Die Weber-Grill-Aktion der OnVista Bank geht noch bis zum 31.03.2012. Kunden aus Österreich können die Onlinekontoeröffnung leider nicht nutzen, sondern müssen per Formular ein Depot eröffnen.

Online mit Aktien traden – so geht’s!

Der Handel mit den Aktien ist seit Langem nicht mehr ausschließlich in Profihand. Auch Laien können sich mittlerweile in dieses lukrative Geschäft einlesen und mit Aktien handeln. Natürlich braucht man ein wenig Grundwissen, denn der Markt verändert sich schnell und nicht jeder Kauf oder Verkauf ist ohne Risiko. Wo man früher noch zur Bank gehen musste, um seine Geschäfte tätigen zu können, reicht heute ein Blick ins World Wide Web. Online ist das eigene Depot jederzeit einsehbar und der Handel mit Wertpapieren lässt sich im Netz wesentlich schneller abwickeln als bei der Bank.

Immer mehr kleine und private Anleger finden so den Weg zum Aktienmarkt und Online Broker übernehmen die Vermittlerrolle bei diesen Investitionen. Sie verwalten die Depots ihrer Kunden und erledigen alle administrativen Aufgaben, die im Aktienhandel anfallen. So entfällt für den Anleger der Weg zur Bank und er kann auch schneller auf Veränderungen des Marktes reagieren. Natürlich unterscheiden sich die Angebote der Online Broker und Orderkosten oder Depotgebühren sollte man als Anleger auf keinen Fall aus den Augen verlieren. Denn diese können schnell unnötige und sehr hohe Kosten verursachen.

Über einen Online Broker Vergleich kann man sich über derartige Kosten im Vorfeld einen Überblick verschaffen. Dort kann sich jeder über die Gebühren der größten Online-Broker informieren und so den passenden Finanzpartner für sich finden. Allerdings sollte man bedenken, dass Online Broker beim Kauf oder Verkauf nicht beraten müssen und man somit das Risiko alleine trägt. Das bedeutet auch, dass man sich genau überlegen sollte, wie das eigene Geld investiert werden soll und dafür muss der Markt über den gesamten Zeitraum der Anlage immer beobachtet werden, damit am Ende nicht ein dickes Minus auf dem Kontoauszug steht.

Die Wahl zum Online Broker 2012 von Boerse Online

Ein Online-Broker ist eine unverzichtbare Einrichtung, wenn man sich in der Welt der Wertpapiere, Aktien und Depotkonten bewegt. Mit einem Broker erhält man die tatkräftige Unterstützung für die übersichtliche Verwaltung der Konten und Gelder und erhält zudem angenehm aktuelle Zahlen, die einem die Auswahl des Kaufes oder Verkaufes ermöglichen. Auf Broker-Test.org sind sehr viele hilfreiche Informationen enthalten, die einem die Auswahl des Brokers erleichtern. So wird auch jedes Jahr der beste Online-Broker ernannt, der seine Kunden mit einer weitreichenden Hilfestellung und exakten Daten und Fakten zur Seite steht.

Jetzt aktuell ist es wieder soweit, dass die Wahl für den besten Broker 2012 ansteht und so werden die Nutzer der verschiedenen Broker aufgefordert, ihre Meinung und Stimme abzugeben. Es stehen immer sieben Kategorien zur Auswahl und darunter ist an erster Stelle der beste Online Broker, der beste Daytrade Broker, der beste Zertifikate Broker, der beste Future Broker, der beste CFD Broker, der beste Forex Broker, der beste ETF Broker und natürlich auch die besten Fonds. So haben die Nutzer oder auch Trader die Chance sich für ihren Favoriten zu entscheiden. Meist ist die Stimmabgabe auch mit einer Verlosung an einem Gewinnspiel kombiniert, was die Abstimmungszahlen ein wenig in die Höhe bringen soll, damit das Ergebnis eindeutig ausfallen kann. Der erste Preis bei dem Gewinnspiel ist dieses Jahr ein fünftägiger Urlaub auf Kreta in einem Luxushotel.

Update: Die Wahl ist beendet. Den Gesamtsieg konnte wie schon im Vorjahr die ING-DiBa für sich gewinnen. Auf den Plätzen folgen Cortal Consors und Flatex.