Brokerjet mit neuer Forex/CFD/Futures-Plattform

Brokerjet bietet ab sofort den Handel von Contracts for Difference (CFD), Währungen (FX) und Futures an. Dafür steht den Kunden die neue Handelsoberfläche „CFD FX Trader“ zur Verfügung.

Der neue „„CFD FX Trader“ kann als Browserversion und über mobile Devices genutzt werden. Der volle Funktionsumfang steht nach einer Installation der Software auf den PC zur Verfügung – allerdings bisher nur für Windows-Rechner.

Im Bereich CFDs können Aktien-CFDs, Indizes oder Rohstoffe gehandelt werden – insgesamt stehen mehr als 8.800 CFDs zur Auswahl. Mit CFDs können auf steigende als auch fallende Kurse gesetzt werden – bei Index-CFDs sogar mit einem bis zu 200fachen Hebel (0,5% Marrgin) ! Im FX Bereich können 160 Währungspaare mit einem bis zu 200fachen Hebel gehandelt werden.

Darüber hinaus können mit dem „CFD FX Trader“ mehr als 175 Futures an 21 Futures-Märkten gehandelt werden. Als Orderarten stehen Limit, Stop-Limit, Stops, If Done oder Trailing Stops zur Verfügung. Ebenso ist es möglich, direkt aus dem Chart heraus Orders zu platzieren.

Zur Nutzung des „CFD FX Trader“ ist eine Mindestanlagesumme von 5.000 Euro vorgesehen.

Wir freuen uns mit dem CFD FX Trader unser Angebot weiter auszubauen. CFDs, FX und Futures stellen eine sinnvolle Ergänzung für jeden aktiven Trader dar, erfordern aber auch sehr viel Wissen und Erfahrung. Und genau das vermitteln wir unseren Kundinnen und Kunden in der Brokerjet Academy

, betont Beatrix Schlaffer, Mitglied des Vorstandes bei Brokerjet.

Wie eroeffnet man ein Aktiendepot?

Bevor man an der Börse so richtig loslegen kann, braucht man neben einem Konto ein sogenanntes Aktiendepot. Darunter kann man sich ein Konto vorstellen, auf dem die Aktien gelagert werden. Auch wenn man dort kein Girokonto hat, kann man das Aktiendepot quasi bei jeder Bank eröffnen. Aber es bietet sich trotzdem an, das Aktiendepot auch bei der Bank zu eröffnen, die das Girokonto führt, da so der Abwicklungsprozess erheblich erleichtert wird. Seit einigen Jahren besteht in Deutschland auch die Möglichkeit, Börsengeschäfte über die Discount Broker abzuwickeln. Ein anderer Begriff für diese Banken, der den meisten geläufiger ist, ist Direktbank. Diese Banken zeichnen sich durch verbraucherfreundliche Geschäftszeiten und günstigere Gebühren aus. Allerdings muss man hier in der Regel auf den direkten Kundenkontakt zu einem Bankberater verzichten.

Wenn man als Verbraucher nun beginnt, Aktien zu kaufen, dann werden die Kosten hierfür vom Girokonto abgebucht, das deshalb auch als Verrechnungskonto bezeichnet wird. Auch der mögliche Gewinn aus Aktienverkäufen wird diesem Verrechnungskonto gutgeschrieben. Neben den persönlichen Daten und der Angabe des Verrechnungskontos benötigt die Bank noch eine Bescheinigung darüber, dass man zumindest über Grundkenntnisse im Börsengeschäft verfügt. Deshalb wird man bei Eröffnung immer über das mögliche Verlustrisiko aufgeklärt. Weiterhin wird man zu den persönlichen Zielen, Interessen und dem zeitlichen Horizont der Aktientransaktionen befragt. Das Ganze wird schriftlich protokolliert und dem Anleger auch ausgehändigt.

Termingeschäftsfähigkeit
Wer hoch spekulative Wertpapiere wie Optionsscheine, Zertifikate, Futures und Optionen handeln möchte, der muss eine sogenannte Termingeschäftsfähigkeit nachweisen. Dies geschieht standardisiert über ein zusätzliches Formular, welches entweder im Deopoteröffnungsprozess oder später eingereicht werden kann. Damit wird der Erfahrungshorizont im Umgang mit diesen Papieren abgefragt. Nachgeprüft werden die gemachten Angaben in keinem Fall.

Was ist Credit Default Swap ?

Credit Default Swap wird kurz CDS abgekürzt. Das kann man ins Deutsche grob als Kreditausfall-Tausch übersetzen. Ein Finanzprodukt, wie beispielsweise einen Kredit, ein Darlehen oder eine Anleihe, das man zum Risikotransfer abtreten kann, nennt man Kreditderivat. Mit so einem Kreditderivat ist es möglich, mit Ausfallrisiken von eben diesen Krediten oder Anleihen zu handeln. Dabei wird ein Vertrag zwischen zwei Parteien geschlossen, in dem es sozusagen um den Referenzschuldner dreht. Das kann ein großes Unternehmen oder auch ein Staat wie Griechenland sein. Der eine Vertragspartner wird Sicherungsnehmer genannt und bezahlt neben einer am Anfang zu entrichtende einmalige Startprämie eine laufende Prämie. Als Gegenleistung erhält er vom anderen Vertragspartner, der als Sicherungsgeber bezeichnet wird, eine Ausgleichszahlung, wenn der Referenzschuldner ausfällt.

Damit könnte man den CDS eigentlich als Kreditversicherung ansehen. Aber im Unterschied zu dieser bekommt der Sicherungsnehmer die Ausgleichszahlung auch, wenn der Ausfall des Referenzschuldners keinen Schaden anrichtet. Man kann damit sozusagen mit Kreditrisiken handeln. Ein CDS wird beispielsweise fällig, wenn der Referenzschuldner insolvent wird, man ihm keinen Aufschub seiner Zahlungsverpflichtungen gewährt oder seine Schulden vorzeitig fällig werden.

Mit solchen CDS haben sich die Anleger auch gegen eine Pleite von Staaten wie beispielsweise Griechenland abgesichert. Weil man nicht nur mit einem freiwilligen Forderungsverzicht der Gläubiger-Banken rechnen konnte und wollte, greift man jetzt auf die CDS-Kontrakte zu. Damit werden mehrere Milliarden Euro für diese Versicherungen fällig.

Unterschied zwischen Optionen und Optionsscheinen

Optionsscheine und Optionen haben einen ähnlich klingenden Namen und zeichnen sich überdies durch viele Gemeinsamkeiten aus. Trotzdem gibt es eine Reihe von Unterschieden, die Anleger kennen sollten, wenn sie mit Termingeschäften Geld verdienen möchten.

Gemeinsamkeiten beider Derivate

Optionsscheine verbriefen einem Anleger das Recht, am Bewertungstag die positve Differenz zwischen einem Referenzpreis des Basiswertes und dem vorher definierten Basiswert zu verlangen (der sog. „innere Wert“). Optionen verbriefen dem Anleger das Recht einen Basiswert innerhalb einer bestimmten Frist zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Beide Rechte sind ökonomisch gesehen sehr ähnlich.

Durch die ähnliche Funktionsweise verhalten sich beide Derivate auch in der Preisstellung sehr ähnlich und es wirken die gleichen Preiseinflussgrößen wie Volatilität und Zeitwert. Mit beiden Derivaten kann durch einen Hebeleffekt mit einem relativ geringen Kapitaleinsatz eine große Menge eines Basiswertes gehandelt werden.

Ausserboerslicher und boerslicher Handel

Optionsscheine werden zumeist direkt mit dem Emittenten im ausserbörslichen Direkthandel gehandelt. Emittenten von Optionsscheinen sind in der Regel die großen Investmentbanken wie Deutsche Bank (X-Markets), Erste Bank Österreich, Commerzbank, Royal Bank of Scotland (RBS), UniCredit, HSBC Trinkaus und weitere. Sie sorgen als Market-Maker für die permanente Handelbarkeit ihrer eigenen Produkte. Obwohl die meisten Optionsscheine direkt mit dem Emittenten ausserbörslich gehandelt werden, können Optionsscheine auch an einigen Wertpapierbörsen gehandelt werden. In Deutschland sind das zum Beispiel die Stuttgarter Euwax sowie Frankfurt Scoach. In Österreich an der Wiener Börse. Optionen dagegen sind ausschliesslich an Terminbörsen wie der Wiener OTOB und der Eurex gelistet. Dort agieren Banken und Makler als konkurrierende Market-Maker und sorgen so für Liquidität.

Ausstattung von Optionsscheinen und Optionen

Bei der Ausstattung und Vielfalt gibt es weitere Unterschiede. Optionsscheine werden von diversen Emittenten in nahezu jeder denkbaren Ausgestaltung (Basiswert, Laufzeit, Basispreis etc.) angeboten. Optionen werden an den Terminbörsen in standardisierter Form gehandelt. Die Standardisierung bezieht sich auf Kontraktgröße, Laufzeit und Basispreis. Das Angebot an Optionen ist dadurch sehr viel geringer.

Die Stillhalterposition bei Optionen

Der wichtigste Unterschied ist aber der, dass Anleger bei Optionen die Position des Stillhalters eingehen können. Das bedeutet, dass der Anleger selbst eine Call- oder Put-Option verkaufen kann und dafür die Optionsprämie erhält. Hat er den Basiswert (z.B. eine Aktie) selbst im Bestand, ist sein Verlustrisiko auf diese Position beschränkt. Die Aktienposition wird gesperrt und der Anleger erhält vom Käufer der Option eine Optionsprämie. Verfügt der Anleger selbst nicht über den Basiswert, kommt es zu einem Leerverkauf („Shorten“). Auch hier erhält der Anleger vom Käufer eine Optionsprämie, allerdings besteht in diesem Fall ein theoretisch unendliches Verlustpotential. Praktisch wird an dieser Stelle eine Sicherheitsleistung (Margin) hinterlegt, um mögliche Verluste ausgleichen zu können. Die Anforderungen an die Margin fallen für die verschiedenen Basiswerte unterschiedlich aus und können bei den Terminbörsen oder bei Onlinebrokern eingesehen werden.

Lieferung

Während bei Optionsscheinen am Bewertungstag der Differenzbetrag ermittelt wird und ein Barausgleich vorgenommen wird, ist dies bei Optionen nicht vorgesehen. Hier kommt es zu einer Lieferung des Basiswertes. Da der Verkauf des Basiswertes mit zusätzlichen Kosten für den Anleger verbunden ist und dies in der Regel niemand möchte, werden Optionen meist kurz vor der Fälligkeit verkauft. Fälligkeitstermine werden auch Verfallstage genannt. Besonders bekannt ist der große Verfallstag, auch Hexensabbatt genannt. An diesem Tag kann es zu großen Kursbewegungen kommen, weil die unterschiedlichen Kapitalmarkt-Akteure versuchen, den Kurs des Underlyings in die gewünschte Richtung zu beeinflussen.

Quelle: Einige Textpassagen aus dem Zertifikate-Magazin ideas der Commerzbank (Ausgabe 10/2011)

Der Handel mit Hebelprodukten

Wer sich für den Handel mit Futures und Terminkontrakten interessiert, benötigt für die Abwicklung der Geschäfte einen geeigneten Onlinebroker. Dieser sollte möglichst einen direkten Zugang zu einer Terminbörse wie der OTOB oder der Eurex anbieten. Diese beiden Terminbörsen decken alle Derivate-Produkte aus der Schweiz, Österreich und Deutschland ab.

Den richtigen Onlinebroker finden

Wer verstärkt ausländische Futures & Optionen handeln möchte, der sollte einen Onlinebroker wählen, der zusätzlich noch weitere internationale Terminbörsen anbietet. Weitere internationale Börsen für Futures & Optionen sind z.B. Euronext, Borsa Italiana (IDEM), LIFFE Options & Futures (Grossbritanien) und die nordamerikanischen Terminbörsen CME, CBOT, NYMEX and COMEX. Hier werden insbesondere Kontrakte auf diverse Rohstoffe gehandelt.

In Deutschland bieten zum Beispiel die Broker CortalConsors, Onvista Bank und comdirect einen Zugang zur Eurex an. Der Discountbroker Lynx bietet auch noch weitere internationale Teminbörsen an. Für Kunden aus Österreich ist brokerjet erste Wahl. Hier können auch zahlreiche Terminbörsen gehandelt werden.

Traden mit Zertifikaten und Optionsscheinen

Alternativ können Handelsstrategien auch mit Hebelprodukten umgesetzt werden. Trader können z.B. mit Zertifikaten und Optionsscheinen ebenfalls gehebelt auf Rohstoffe, Aktien und Indizes spekulieren. Ein Vorteil von Hebelprodukten ist, dass die Marginanforderungen vollständig entfallen. Das Risiko beschränkt sich auf den Gegenwert der eingegangenen Position. Den höchsten Hebel bieten in der Regel Knock-Out-Zertifikate. Wird die Knock-Out-Schwelle von dem Underlying berührt oder unterschritten, verfällt das Zertifikat wertlos. Faustregel: je enger der Kurs des Basiswertes an der Knock-Out-Schwelle liegt, umso höher ist der Hebel des Zertifikates.

Zertifikate und andere Hebelprodukte werden zum Beispiel an der Stuttgarter EUWAX, an Frankfurt Scoach oder direkt mit dem Emittenten gehandelt. Der Onlinebroker sollte also zusätzlich einen umfangreichen ausserbörslichen Direkthandel anbieten.

Funktionsweise des ausserboerslichen Direkthandels

Im außerbörslichen Direkthandel erfolgt die Kursfeststellung im Quote-Verfahren. Das heisst, der Trader fragt für eine bestimmte Stückzahl eines Produktes einen Kurs an. Der Handelspartner zeigt dafür einen Kurs an. Jetzt hat der Trader mehrere Sekunden Zeit (ca. 10 Sekunden), um ein Angebot auf den mitgeteilten Kurs abzugeben. Nimmt der Handelspartner das Angebot an, kommt zu dem Kurs ein Handel zustande.

Mittlerweile bieten auch viele Onlinebroker bereits einen außerbörslichen Limithandel an. Ähnlich dem Börsenhandel kann z.B. ein Stoppkurs im System hinterlegt werden. Wird der hinterlegte Kurs erreicht, wird die Order aus dem System heraus an den Handelspartner gegeben. Da die Order bis zum Erreichen der Kursschwelle im System verbleibt, wird auch verhindert, dass der Handelspartner Einblick in die Limits erhält.

Fazit:
Hebelprodukte wie Zertifikate und Optionsscheine sind eine gute Alternative zum Handel mit Futures & Optionen. Die Ordergebühren im außerbörslichen Handel liegen meist unter denen des börslichen Handels. Börsengebühren und Fremdspesen fallen zudem nicht an. Bei dem Brokervergleich sollte darauf geachtet werden, welche und wieviele Handelspartner der Onlinebroker angebunden hat und wie hoch die Gebühren im außerbörslichen Handel sind. Wer auf Limitorders nicht verzichten will, sollte zusätzlich darauf achten, dass der Onlinebroker auch einen außerbörslichen Limithandel anbietet und welche Limitarten freigeschaltet sind.