Erfolgsgarant „Social Trading“ ?

Trader versuchen, den Markt mit besonderen Handelsstrategien zu schlagen. Erfolgreiches Trading setzt normalerweise einen kontinuierlichen Marktüberblick, ausgeprägte Handelserfahrungen und eine zeitnahe Verfolgung von Kursverläufen voraus – Voraussetzungen, die nur wenige Anleger erfüllen können.

Was ist Social Trading?

Dieses Manko versucht das Social Trading zu vermeiden. Das Prinzip des Social Trading ist einfach: Handele genauso, wie es erfolgreiche Trader tun. Die Strategie besteht also im schlichten Kopieren von High-Performern unter den Tradern, Markt- und Tradingkenntnisse erübrigen sich weitgehend – so scheint es. Social Trading wendet sich damit vor allem an Anleger, die über kein ausgeprägtes Finanzwissen verfügen und bereit sind, für höhere Renditeaussichten auch Risiken einzugehen.

Social Trading-Plattformen

Es gibt inzwischen eine Reihe an Plattformen im Internet, die Social Trading anbieten. Das Grundmodell ist immer ähnlich. Auf der Plattform stellen Trader ihre Handelsstrategie vor. Nutzer können sich dann als Follower an besonders erfolgreiche Trader anhängen. Dazu ist die Eröffnung eines Kontos bei einem Broker erforderlich. Manche Plattformen arbeiten mit einem bestimmten Broker zusammen, andere stellen einen Pool an Partnerbrokern zur Auswahl. Die Handelssignale des gewählten Traders werden dann automatisch und unmittelbar im Depot des Nutzers nachvollzogen. Verkauft der Trader einen bestimmten Teil seines Portfolios, geschieht dies entsprechend auch im Follower-Depot usw..

Die Teilnahme am Social Trading ist oft bereits mit geringen Beträgen, zum Beispiel 50 oder 100 Euro, möglich. Manche Plattformen bieten auch Musterdepots an, mit denen Anleger erst einmal ‚üben‘ können. Der Plattformzugang ist meist kostenlos. Allerdings profitieren Trader, Broker und die Plattform selbst von den Handelsaktivitäten der User. Dazu gibt es sehr unterschiedliche Vergütungsmodelle. Broker verdienen oft an den Preisen und Umsätzen, Plattformen erheben Gebühren und die Trader erhalten in vielen Fällen Gewinnbeteiligungen. Es empfiehlt sich, bei Nutzung einer Plattform das jeweilige Vergütungsmodell näher zu prüfen.

Ayondo.de und wikifolio.com

Zwei Plattformen im deutschsprachigen Raum werden beispielhaft kurz vorgestellt. Ayondo.de mit Sitz in Frankfurt bietet Tradern eine Art Karriere-Leiter an, bei der sie im Zeitablauf über fünf Stufen vom Street Trader zum Institutional Trader aufsteigen können. Gehandelt wird ausschließlich in CFD´s. Follower können Trader nach verschiedenen Kriterien auswählen und sich entsprechend anhängen.

Einen etwas anderen Ansatz verfolgt die seit einigen Monaten aktive österreichische Plattform wikifolio.com. Wenn das Portfolio eines Traders durch mindestens zehn User befürwortet wird, wird es über ein an der Stuttgarter Börse handelbares Indexzertifikat nachgebildet. Das Zertifikat kann dann von den Followern erworben werden.

Risiken des Social Trading beachten!

So einfach und nachvollziehbar Social Trading erscheint, auch diese Trading-Strategie birgt spezifische Risiken. Wer Social Trading betreibt, sollte sich daher nicht alleine auf andere Trader verlassen, sondern den Markt auch selbst mitverfolgen.

Ein wesentliches Problem liegt in der Erfolgsmessung der signalgebenden Trader. Grundsätzlich wird der Erfolg aufgrund von Vergangenheitswerten beurteilt. Welcher Zeitraum dabei auch gewählt wird, Erfolg in der Vergangenheit ist noch kein Garant für zukünftige Performance. Wenn sich ein Vergangenheitstrend umkehrt, kann eine ursprüngliche erfolgreiche Strategie sich als extrem verlustreich erweisen.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn der signalgebende Trader selbst kein reales Portfolio unterhält, sondern nur mit einem Demo-Depot arbeitet. Der Trader hat dann selbst keine Verluste, profitiert aber u.U. von Follower-Gewinnen. Gerade in diesen Fällen kommt es vor, dass Trader mehrere Depots mit unterschiedlichen Strategien nach dem Zufallsprinzip einstellen. Mit der erfolgreichsten erzielen sie dann ein vergleichsweise gutes Ranking und können auf viele Follower rechnen. Dieser Zufallserfolg erlaubt allerdings keine Aussagen über erfolgreiches Trading.

Um dem entgegenzutreten, bietet z.B. Ayondo zusätzlich ein Real-Money-Trading an. Hier handeln die Signalgeber mit echten Depots. Die Real-Money-Trader werden mit einem „R“ gesondert gekennzeichnet.

Anleihenhandel mit Brokerjet

Ab sofort können Kunden von Brokerjet auch online Anleihen handeln. Möglich wird dies durch die Integration der Baader Bank in den außerbörslichen Handel von brokerjet.

Bis vor kurzem konnten die Kunden von brokerjet Anleiheorders nur telefonisch plazieren. Ab sofort können über 2.000 Anleihen über den WebTrader gehadelt werden. Marketmaker für die Orders ist die in München ansässige Baader Bank. Im außerbörslichen Handel mit der Baader Bank werden auch die intelligenten Orderarten wie One-cancels-other (OCO) und Trailing Stop unterstützt. Anleihen sind darüber von 8:00 – 17:00 Uhr handelbar.

Damit können auch Brokerjet Kunden von unseren engen Spreads und der hohen Liquidität profitieren. Dies sorgt für eine hohe Ausführungsqualität der Orders im Hinblick auf Preis und Geschwindigkeit

Christian Grabbe, Leiter des Bereiches Direkthandel der Baader Bank.

Sparplaene – Ein Ueberblick

Ob ein eigenes Haus, Auto oder als Altersvorsorge – durch Sparen kann hierfür die finanzielle Basis geschaffen werden. Der Aufbau eines kleinen oder auch größeren Vermögens setzt allerdings voraus, dass dies nicht sporadisch, sondern regelmäßig und somit nach einem festen Plan geschieht. Die einzelnen Komponenten lassen sich so zu dem Begriff „Sparplan“ zusammenfügen, der schließlich nicht von ungefähr kommt.

Wir stellen die einzelnen Sparplanarten vor und versuchen, Vorteile und ggf. Nachteile deutlich zu machen.

Arten von Sparplaenen

Hierbei hat sich die Finanzbranche in den letzten Jahren als äußerst kreativ erwiesen. Um den unterschiedlichsten Wünschen und Ansprüchen der Sparer gerecht zu werden, sind zahlreiche diverse Pakete geschnürt worden. Neue Kategorien (z.B. Zertifikate) sowie gesetzliche Produkte (z.B. Riester und Rürup) haben dazu geführt, dass die Vielfalt an Sparplänen zuletzt stark zugenommen hat. Dies macht zwar die Wahl eines bestimmten Produktes nicht einfacher. Demgegenüber steht jedoch der Vorteil, dass für jeden Geldbeutel und Zweck der richtige Sparplan dabei ist. Wer einen absolut sicheren Sparplan wünscht, der eine feste Rendite bietet und zudem nichts kostet, der ist mit einem Banksparplan gut aufgehoben. Mit Goldsparplänen kann auch in das Edelmetall investiert werden. Wer zu Gunsten höherer Renditen gerne auch Gebühren und ggf. Kursrückschläge in Kauf nimmt, findet in Fonds-, Zertifikate- und ETF-Sparplänen Produkte, die seinem Profil entsprechen. In Ihre Entscheidung sollten selbstverständlich auch die Kosten einfließen, die sich in vielerlei Gestalt präsentieren. Hierbei zu erwähnen sind etwa Ausgabeaufschläge, Verwaltungsvergütung, Depotbank- sowie Performancegebühr. Bedienen lassen sich die Sparpläne zumeist auch mit vermögenswirksamen Leistungen. Die private Altersvorsorge kann ferner auch mit einem Riester- oder Rürup-Sparplan aufgebaut werden (weitere Informationen zu diesen Sparplänen).

Hinsichtlich der Ausführungsintervalle und Höhe der Sparrate hat der Anleger die Qual der Wahl. So kann er den Betrag halbjährlich, vierteljährlich, alle zwei Monate oder monatlich ansparen. Hinsichtlich der Höhe gibt es im Gegensatz zu staatlich geförderten Altersvorsorge-Sparplänen keine feste Regel, so dass Sie relativ frei entscheiden können. Zumeist verlangen die Anbieter allerdings einen Mindestbetrag von 25 Euro, teilweise bilden auch 50 Euro die Untergrenze. Nach oben hin gibt es jedoch in aller Regel keine Grenzen. Dies alles macht Sparpläne, gleich welcher Art, schon fast zu einer universellen Geldanlage, die für den Sparer außer Kontinuität und Zielstrebigkeit mit keinen großen Ansprüchen einhergeht. Sie können über das Vermögen jederzeit verfügen und auch den Ansparbetrag verändern.

ETF-Sparplan

Die Abkürzung steht für „Exchange-Traded Fund“ und bedeutet übersetzt so viel wie börsengehandelte Fonds. Sie werden oft auch als passiver Indexfonds bezeichnet, weil sie einen bestimmten Index 1:1 abbilden. Dies kann etwa der DAX, der Dow-Jones oder der E-Stoxx 50 sein. Als „Passiv“ gelten sie deshalb, weil sie im Gegensatz zu Fonds nicht aktiv durch Manager betreut werden. Schließlich bilden sie exakt den Verlauf des zugrunde liegenden Indexes ab. Diese Eigenschaft wirkt sich auch positiv auf die Kostenstruktur des ETF-Sparplans aus. Während bei Fonds mit Ausgabeaufschlägen von bis zu 5% gerechnet werden muss, entfallen diese bei einem ETF-Sparplan zumeist gänzlich. Weil ferner kein Manager damit betraut ist, fällt keine Performancegebühr an. Im Schnitt kommen sparplanfähige ETFs auf laufende Kosten von 0,3 bis 0,5%. Hinzu kommen nur noch Gebühren für den Kauf der ETFs und ggf. Depotgebühren.

+ niedrige Kostenstruktur
+ diverse Anlagestrategien lassen sich abbilden
+ sehr transparent
+ kein Emittentenrisiko

Fonds-Sparplan

Soll es ein Aktien-, Renten-, Immobilien- oder Mischfonds sein? Diese Entscheidung hängt von der persönlichen Risikoneigung ab, wobei viele Finanzberater auf eine Formel als grobe Richtschnur setzen. Die Faustformel „100 minus Lebensalter“ besagt, dass Jüngere vermehrt auf chancenreichere Wertpapiere und Ältere eher auf sichere Fonds setzen sollten. Extrem risikoexponiert sind Fonds allerdings nicht, zumal nicht nur in einen einzelnen Wert, sondern in eine Vielzahl von Wertpapieren investiert wird. Die Fonds legen das Geld in verschiedene Regionen und Bereiche (z.B. Energieversorger, Telekommunikationsanbieter, Automobilkonzerne) an, wodurch Risiken gestreut und Chancen erhöht werden.

Weil ein Fondssparplan aktiv von einem Fondsmanager im Rahmen einer professionellen Vermögensverwaltung betreut wird, fallen gegenüber dem ETF-Sparplan deutlich höhere Kosten an. Die Manager lassen sich hierbei an dem für ihre Kunden erwirtschafteten Gewinn messen. Die Ausgabeaufschläge sind nicht bei allen Banken und Fondsvermittler gleich hoch. Während einige etwa 2,5% ansetzen, verzichten andere Anbieter vollständig darauf. Bei brokerjet.at können Sie bereits ab einem Mindestbeitrag von 30 Euro in ein Fonds-ETF investieren. Dabei haben Sie die Wahl zwischen mehr als 500 Investmentfonds. Bei dem Broker flatex.at liegt die Mindestsparrate bei 25 Euro, die Höchstsparrate dagegen bei 500 Euro. Über die Aktion „Fonds des Monats“ können ausgewählte Fonds mit einem Rabatt von 75% auf den Ausgabeaufschlag erworben werden.

+ kein Emittentenrisiko
+ diverse Anlagestrategien lassen sich abbilden
– teuer durch Ausgabeaufschlag und Managementgebühr

Zertifikate-Sparplan

Eine ebenso lukrative und häufig gar günstigere Alternative zum Fondssparplan sind Zertifikate-Sparpläne. Auch diese setzten auf börsennotierte Werte und Wertpapiere. Rechtlich handelt es sich hierbei jedoch um Schuldverschreibungen. Hierin liegt auch das größte Risiko: Muss der Emittent Insolvenz anmelden, so ist das Geld verloren (Negativ-Beispiel: Lehman Brothers). Jedoch versprechen Zertifikate interessante Renditen und bieten zudem viele Möglichkeiten, von Markttrends zu profitieren. Es gibt eine riesige Anzahl an Zertifikaten, die sich hinsichtlich der Funktionsweise teils erheblich unterscheiden. Gemein haben sie jedoch den Bezug auf einen bestimmten Basiswert. Dies kann entweder eine bestimmte Aktie, ein Rohstoffwert, ein Index oder ein ganzer Korb an Werten (Basket-Zertifikat) sein. Das Zertifikat folgt in der einfachsten Form der Entwicklung des Basiswertes. Bei einem DAX von 6.000 Punkten sowie einem Verhältnis von 1:100 sind für das Zertifikat 60 Euro (zzgl. möglicher Kosten) zu bezahlen. Steigt der DAX um 5%, steigt auch das Zertifikat um 5%. Bewegt sich der DAX nach unten, verliert auch das Zertifikat an Wert. Etwaige Kursrisiken können mit einem Discount-Zertifikat abgefedert werden. Für einen Zertifikate-Sparplan wird kein Ausgabeaufschlag fällig.

brokerjet.at bietet eine Auswahl von ca. 40 Zertifikaten mit Sparbeiträgen zwischen 50 und 2.500 Euro an. Für den Kauf fallen 2,50 Euro zzgl. 0,275% des Orderbetrages an (Konditionen).

+ diverse Anlagestrategien lassen sich abbilden (auch sehr spekulative)
+ günstige Anlageform
– Emittentenausfallrisiko

Aktienkursverluste koennen Steuerlast mindern

Wer Kursgewinne, Dividenden oder Zinsen erzielt hat, kann die darauf zu entrichtende Steuer möglicherweise reduzieren, wenn im selben Jahr auch Kursverluste aus Aktiengeschäften angefallen sind. Betroffene Anleger sollten sich rechtzeitig darüber informieren, denn nicht in jedem Fall wird der Verlustausgleich von den Depotbanken automatisch durchgeführt. Zudem sind auch nicht alle Aktienkursverluste ausgleichsfähig.

Kein automatischer Verlustausgleich bei mehreren oder gemeinschaftlichen Depots

So erfolgt beispielsweise immer dann kein automatischer Verlustausgleich, wenn der betreffende Bankkunde Depots bei zwei oder mehr Instituten unterhält. In diesen Fällen kann der Verlustausgleich nur im Rahmen der Steuererklärung vorgenommen werden. Auch für Gemeinschaftsdepots, die von mehreren Anlegern gemeinsam gehalten werden, ist ein automatischer Verlustausgleich nicht möglich, sodass auch hier nur der Weg über die Steuererklärung bleibt.

Nicht alle Verluste können ausgeglichen werden

Ob Aktienkursverluste steuerlich ausgeglichen werden können, hängt vor allem davon ab, wann die betreffenden Papiere gekauft beziehungsweise veräußert wurden. So können Kursverluste bei Aktien, die vor 2011 erworben wurden, steuerlich nicht berücksichtigt werden. Im Gegenzug bleiben jedoch auch die mit Aktieninvestments aus dieser Zeit erzielten Gewinne steuerfrei. Etwas komplizierter stellt sich die Situation bei nach 2010 erworbenen Aktien dar. Wurden diese zwischen Jänner und März 2012 verkauft, wären etwaige Gewinne in der Steuererklärung als Spekulationsgewinne anzugeben. Verluste ließen sich lediglich mit im gleichen Zeitraum erzielten Spekulationsgewinnen ausgleichen, wobei dies in der Regel nicht durch die Bank geschieht.

Automatischer Verlustausgleich bei den meisten Instituten ab 2013

Seit Jänner 2013 haben sich die meisten Depotbanken für eine Verfahrensweise entschieden, die für den Kunden wesentlich komfortabler ist, und nehmen den Verlustausgleich sofort automatisch vor. Wem beispielsweise im Februar eine Dividendenzahlung von 600 Euro zugeflossen ist, dem werden davon zunächst automatisch 150 Euro Kapitalertragsteuer von der Bank abgezogen. Werden dann beispielsweise jedoch im April nach 2010 erworbene Wertpapiere mit einem entsprechenden Verlust verkauft, erfolgt automatisch wenige Tage später eine Gutschrift der zuvor abgezogenen Kapitalertragsteuer auf dem Konto des Kunden. Fallen zuerst Verluste an, werden diese ein einem „Verlusttopf“ erfasst und gegebenenfalls mit später im selben Jahr erzielten Gewinnen verrechnet, sodass auf diese Gewinne keine oder nur eine geringere Kapitalertragsteuer zu zahlen ist.

Keine Verlustvorträge in Folgejahre

Eine Berücksichtigung von Verlusten im Folgejahr ist allerdings nicht möglich. Daher kann es sich durchaus lohnen, bei angefallenen Verlusten andere Aktien mit Gewinn zu verkaufen und umgehend wieder zurückzukaufen, wenn man sie eigentlich länger halten möchte. So kann der zwischenzeitlich realisierte Gewinn steuerfrei vereinnahmt werden, und bei einem späteren Verkauf erzielte weitere Gewinne würden eine geringere Steuerlast nach sich ziehen. Allerdings sollten dabei Kursrisiken und anfallende Gebühren nicht übersehen werden. Ein Ausgleich ist übrigens nicht nur für Dividenden, sondern auch für Anleihezinsen möglich, allerdings nicht mit Sparbuchzinsen.

Weiterführender Artikel:
Einführung der Kursgewinnsteuer in Österreich

Ausserboerslicher Handel bei Anlegern sehr beliebt

Seit vielen Jahren bieten Direktbanken ihren Kunden die Möglichkeit, Wertpapiere auch außerbörslichzu handeln. Eine aktuelle Untersuchung der DAB bank zeigt, dass die außerbörslichen Handelsplätze unter Privatanlegern immer beliebter werden. Mittlerweile erfolgen drei Viertel aller abgewickelten Transaktionen bei der Direktbank außerbörslich.

Die DAB bank hat die Transaktionen von rund 450.000 Privatanlegerdepots unter die Lupe genommen.
Untersucht wurden sämtliche Transaktionen in Aktien, Fonds, Anleihen und Derivaten, aber keine Sparplanausführungen. Das Ergebnis für das vergangene Jahr: 74,2 Prozent dieser Transaktionen entfielen auf außerbörsliche Handelspartner. Die Auswertung zeigt zudem, dass der außerbörsliche Handel in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich zugenommen hat. Von 2010 bis 2012 steigerte sich der Anteil der jenseits der Börsen abgewickelten Wertpapiertransaktionen von 68,8 auf 74,2 Prozent.

Betrachtet man einzelne Wertpapierklassen, ergibt sich ein differenziertes Bild. Aktien werden nur zu rund 50 Prozent außerbörslich gehandelt, rund ein Drittel des Geschäfts erfolgt dabei außerhalb der Xetra-Handelszeiten. Anders ist die Situation bei Zertifikaten und Optionsscheinen. Diese werden zu über 90 Prozent außerhalb der Börse gehandelt. Ein Grund dafür könnte sein, dass diese Produkte mit einer höheren Frequenz gehandelt werden und dann die geringere Ordergebühr bzw. fehlenden Börsengebühren stärker ins Gewicht fallen.

Generell lassen sich bei der Entscheidung eines Anlegers, ob er ein Produkt an der Börse oder im
außerbörslichen Handel erwirbt, zwei Zusammenhänge erkennen: Je erfahrener und aktiver ein Kunde
ist, desto häufiger nutzt er die Handelsplätze abseits der Börsen. Und je spekulativer ein Produkt ist,
desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es außerbörslich gehandelt wird.

Vor- und Nachteile des ausserboerslichen Handels

Beim außerbörslichen Handel können Anleger, wie der Name schon sagt, außerhalb der Börse
Wertpapiere kaufen und verkaufen. Durch den direkten Handel mit den Emittenten fallen keine
Börsenentgelte oder Maklercourtagen an. Zudem können Anleger über die üblichen Börsenzeiten
hinaus handeln (in der Regel bis 22:00 Uhr), bei einigen Emittenten sogar am Wochenende. Der potenzielle Ausführungskurs wird dabei immer in Echtzeit angezeigt und die meisten Handelspartner bieten das Setzen von Limit- und Stop-Orders sowie weitere Orderfunktionen. Die Gültigkeit der Order kann dabei wie an der Börse frei gewählt werden.

Anleger sollten beachten, dass es nach Handelsschluss der Referenzbörse zu breiteren Spreads kommen kann und die Preisbildung keiner börsenaufsichtlichen Überwachung unterliegt.

Dass die Kurse im außerbörslichen Handel schlechter sind als jene an der Börse, ist jedoch ein
Vorurteil. Im außerbörslichen Handel mit DAX-Aktien bietet die DAB bank beispielsweise das Referenzmarktprinzip. Dies bedeutet, dass Orders während der Xetra-Handelszeiten mindestens zum gleichen Kurs wie auf Xetra ausgeführt werden.

CFD-Handel: CefDex mit Endkundenangebot in Oesterreich

Ein neuer CFD-Broker betritt die Bühne in Österreich – die CefDex AG. CefDex ist in Deutschland bisher hauptsächlich bekannt als B2B-Dienstleister im CFD-Bereich. So wickelt CefDex für die Onlinebroker Flatex und S-Broker den kompletten CFD-Handel ab. Nun hat CefDex in Wien eine eigene Niederlassung gegründet und bietet über die Webseite www.cefdex.at eine Plattform für österreichische CFD- und Forex-Kunden an.

Der Markteintritt in Österreich ist schon eine kleine Überraschung, da die CefDex bisher als B2B-Dienstleister agierte und nun Schritt für Schritt selbst in den Endkundenmarkt eintritt. Zuvor ist CefDex mit einer Niedrlassung in Spanien gestartet. In Österreich tritt CefDex in den Wettbewerb zum Kooperationspartner Flatex.at ein.

Für die österreichischen Kunden ist der zunehmende Wettbewerb aber sicher positiv. So langsam entdecken auch die ausländischen Onlinebroker den österreichischen Markt und versuchen den Platzhirschen Marktanteile abzunehmen. Dadurch wird die Qualität mittelfristig steigen und die Preise sinken. Im Vergleich z.B. zum deutschen Markt liegen die Gebühren im Online-Brokerage in Österreich immer noch deutlich höher. Interessant ist der Standort Österreich zudem, weil von hier aus auch der osteuropäische Markt ins Visier genommen werden kann.

Zu den Gebühren von CefDex:

BasiswertSpread
Deutschland Top 301,5 Punkte
Euro Top 501,5 Punkte
USA Tec 1003 Punkte
AT206 Punkte
EURUSD1 Pip

Gebühren:

  • Aktien-CFDs: 0,05% vom gehandelten Volumen; Minimum 5 € pro Order
  • Index-CFDs: kostenfrei (nur der Spread)
  • Rohstoff-CFDs: kostenfrei (nur der Spread)

Die Kontoführung des CFD-Depots ist grundsätzlich kostenlos

Etwas verwundert es, dass der Spread beim ATX mit 6 Punkten extrem hoch ist. Hier muss unseres erachtens noch nachgebessert werden.

Einfuehrung in den Forex Handel

Wer als Trader an den Finanzmärkten aktiv ist, möchte über kurz oder lang in den Forex Handel einsteigen. Forex, der Handel mit internationalen Devisen, bietet auch dem Kleinanleger und privaten Trader mit begrenztem Volumen rasche und überzeugende Erfolge. Längst sind es nicht mehr nur die Big Player, die im Forex Handel erfolgreich sind. Jeder Trader kann heute am größten Finanzmarkt der Welt erfolgreich sein. Täglich werden hier Billionen von US-Dollar umgesetzt. Neben dem entsprechenden Know How ist ein stabiler und seriöser Partner entscheidend für den Erfolg.

Serioese Broker mit weltweiter Erfahrung

Der Vorteil beim Forex Handel ist die internationale Vernetzung. Mit Devisen kann praktisch rund um die Uhr gehandelt werden, Öffnungszeiten wie eine herkömmliche Bank kennt der Internet-basierte Forex Handel nicht. Dementsprechend groß ist die Streuung im Netzwerk der Devisenmärkte zwischen New York, London und Tokio, Dubai, Moskau und anderen Hot Spots weltweit. Forex Trading ist im ständigen Fluss und bietet dementsprechend laufend und ohne Pause Chancen und auch Risiken. Um diese richtig einzuschätzen, ist ein erfahrener, seriöser und effektiv arbeitender Broker Gold wert. Einer dieser seriös weltweit mit Erfolg im Forex Handel agierenden Broker ist z.B. Alpari.

Massgeschneiderte Plattformen für Anfaenger und Fortgeschrittene

Alpari ist seit ca. 1998 im Forex Handel aktiv und hat sich innerhalb der letzten Jahre zu einem Shooting Star der Szene entwickelt. Der Broker arbeitet weltweit und betreibt im deutschsprachigen Raum eigenständige Plattformen. Geboten werden neben der Profi-Plattform Alpari Direct Pro etwa für Vermögensverwalter verschiedene Plattformen für private Trader mit unterschiedlichem Volumen an Einsatzkapital. So gibt es für Anfänger ohne viel Vorkenntnis und Trader mit wenig Zeit die weitgehend automatisierte Plattform Systematic. MetaTrader4 hingegen richtet sich an den bereits erfahrenen Akteur am Forex Markt mit flexiblen Tools. Der Wunsch nach größtmöglichem Spielraum für eigene Entscheidungen bei der Bewertung von Charts wird hierbei berücksichtigt. Alpari bietet zudem hausgemachte Software-Pakete, die ganz auf die individuellen Bedürfnisse der Trader zugeschnitten sind.

Transparenz und niedrige Gebuehren

Moderne private Trader mit Erfahrung sind zu recht anspruchsvoll. Sie erwarten neben hochwertigen Tools und einer ausgereiften Software für den Handel mit internationalen Devisen vor allem hohe Effizienz bei gleichzeitig so niedrigen Gebühren wie möglich. Ein seriöser Broker bietet zudem Transparenz der Abläufe sowie eine individuelle und sachkompetente Kundenbetreuung. In diesen Bereichen nimmt Alpari mittlerweile eine Spitzenstellung ein. Wichtig ist zudem gerade für Trader, die gerne selber aktiv handeln, eine ständige Weiterbildung. Ein Feilen am eigenen Know-how ist auf Dauer unerlässlich, um mit möglichst wenig Verlust beim Forex Handel wirtschaftlich erfolgreich zu sein.

Außer Alpari gibt es noch zahlreiche weitere Forex-Broker. Einen guten Überblick findet man unter http://www.brokervergleich.de/. Das es sinnvoll ist, sich vor der Depoteröffnung zu informieren, zeigt ein gerade publi gewordener Fall in Deutschland. Dort scheint ein Forex- und CFD Broker seine Kunden jahrelang mit falschen Kursstellungen und fadenscheiniger „Anlageberatung“ übers Ohr gehauen zu haben.

Binaere Optionen – eine Alternative fuer Daytrader

Die Kurse an den Finanzmärkten weisen täglich hohe Schwankungen auf – der Wert von Währungen, Aktien und Rohstoffen ist teilweise extrem volatil. Buy and Hold-Strategien vergangener Tage führen nicht mehr automatisch zu positven Renditen.

Deshalb versuchen immer mehr Anleger, sich diese Volatilität zunutze zu machen und spekulieren verstärkt mit kurzfristigen Zeithorizont. Abhängig von der Risikoneigung und dem Anlagehorizont werden unterschiedliche Instrumente gewählt, um den jeweils persönlichen Tradingstil zu verwirklichen und profitabel umzusetzen.

Binaere Optionen als Alternative für kurzfristig agierende Trader

Eine noch relativ neue Möglichkeit kurzfristig zu spekulieren, sind binäre Optionen. Der Erwerb konventioneller Optionen, welche an Terminbörsen gehandelt werden, setzt ein vergleichbar hohes Fachwissen und idealerweise ausreichend Erfahrung auf diesem Gebiet voraus, denn das System der Call- oder Put-Optionen ist sehr komplex. Bei binären Optionen hingegen, handelt es sich um wesentlich simplere Finanzinstrumente. Diese Optionen, sind daher auch für Einsteiger sowie erfahrene Anleger gleichermaßen geeignet.

Wie funktionieren binaere Optionen?

Binäre Optionen oder auch Digitale Optionen haben eine recht einfache Logik. Wie in der Programmierung wird zwischen 0 und 1 unterschieden. Wobei die 1 für den Gewinn steht und die 0 für den Verlust. Es ist also eine Wette um alles oder nichts.

Erhältlich sind binäre Optionen nicht an den Börsenplätzen, sondern bei speziellen Brokern, die gleichzeitig auch als Market Maker tätig sind – jeder dieser Broker verwaltet „seinen“ Markt und nur er kann die von ihm emittierten Optionen verkaufen und zurückkaufen.

Der Käufer einer binären Option, spekuliert darauf, dass der Basiswert zu einem fixen Termin – wobei der Zeithorizont Tage, aber auch nur einige Minuten umfassen kann – niedriger oder höher notiert, als zum Zeitpunkt des Erwerbs. Geht ein Trader z.B. davon aus, dass der Deutsche Aktienindex innerhalb der nächsten fünf Minuten steigen wird, kann er eine binäre Call-Option auf den Deutschen Aktienindex erwerben. Trifft die Annahme zu, wird dem Inhaber der Call-Option eine festgelegte Prämie ausbezahlt – um wie viele Punkte der Deutsche Aktienindex höher notiert, ist dabei nicht von Belang. War die Einschätzung verkehrt, also liegt der Kurs des DAX unter dem Einstiegslevel ist der Kaufpreis verloren. Der Gewinn oder Verlust ist also einzig und allein vom Kurs der Basiswertes abhängig. Die Höhe des Gewinns variiert mit dem Basiswert, in der Regel sind Gewinne zwischen 70 und 85 % auf den Einsatz möglich. Im Verlustfall ist entweder der komplette Einsatz verloren bzw. einige Anbieter erstatten noch einen Teilbetrag zurück (z.B. 15% des eingesetzen Betrages).

Fazit:

Von der Handhabung ist die Spekulation mit binären Optionen relativ einfach. Nachteilig ist, dass normalerweise nicht auf die exakten Kassakurse gehandelt wird, sondern auf Indikationen der Broker. Da diese Geschäfte alle im OTC-Verfahren (over the counter) abgewickelt werden, gibt es keine Überwachung oder Regulierung. Dies setzt ein erhöhtes Vertrauen in den Broker voraus.

Dennoch gelten die binären Optionen aufgrund der einfachen Handhabung als interessante Alternative zu den „herkömmlichen“ Optionen, vor allem für jene Trader, die ein gutes Gefühl für Kursnotierungen haben und ihre Chance im rechten Moment zu nutzen wissen. Oder aber auch für Daytrader, die mit binären Optionen andere eingegangene Positionen „hedgen“ möchten.

Nachfolgend eine Übersicht über die Top3-Broker für binäre Optionen:

BrokerMindest-einzahlungAktienRohstoffeGewinnRückzahlung bei VerlustErfahrungsberichteKonto eröffnen
Anyoption
100 Euro
55
4
65 - 71%
15%
anyoption Erfahrungen
hier klicken
4XP
100 USD
6
3
70 - 85%
0%
hier klicken
EZbinary
200 USD
28
6
75 - 81%
0%
hier klicken

Studie: Trend zu Aktien setzt sich fort

Allem Anschein nach haben die deutschen Bundesbürger ihren Glauben in Aktien wiedergefunden. Einer Studie zufolge hat sich die Anzahl an Kapitalanleger binnen eines Jahres um 1,9 Millionen erhöht.

Zu einem Höhepunkt in diesem Ausmaß kam es zum letzten Mal im Jahr 2000. Der Auslöser für diese Entwicklung ist vor allem die Angst der Deutschen vor den Auswirkungen der Eurokrise in Form von Überschuldung sowie Geldentwertung.

Steigerungsrate bei der Aktienquote vergleichbar mit der Zeit des Neuen Marktes

Frankfurt am Main – Insbesondere die deutschen Bürger haben streng genommen den Ruf vergleichsweise wenig Vertrauen in die Börse zu haben. Wenn man einen globalen Vergleich anstellt, dann sind es vor allem Bürger aus Großbritannien oder den USA, die in Aktien investieren. Das Gleiche gilt für Niederländer oder Dänen. Dort gibt es im Vergleich zu den Deutschen viel mehr Aktieninhaber. Dennoch gab es einen Wandel. Angesichts tiefer Sparzinsen sowie der anhaltenden europäischen Krise ist die Investition in Aktien für den Deutschen wieder lohnenswert.

Gemäß Aussagen des Deutschen Aktieninstituts (DAI) haben in der ersten Jahreshälfte bereits 10,2 Millionen Deutsche unmittelbar oder über Umwege ihr Geld in Wertpapiere investiert.

Insgesamt sind es 15,7 Prozent der gesamten deutschen Bevölkerung. Wenn man diese Tendenz mit derselben Zeitspanne im vorherigen Jahr vergleicht, wird deutlich, dass es sich um eine Erhöhung um 1,9 Millionen handelt. Eine ähnlich große Steigerung gab es zuletzt im Jahr 2000. Zu dieser Zeit ging die Telekom an die Börse und lockte 3,6 Millionen neue Anleger an die Börse. Das Meinungsforschungsinstitut TNS-Infratest hat die Daten ermittelt.

Kaum Alternativen zum Aktieninvestment

Franz-Josef Leven, der Direktor von DAI, vertritt die Meinung, dass die Anleger, die während der Krise am Finanzmarkt den Aktien den Rücken zugewandt haben, nun wieder da sind. Vor dem Hintergrund der Eurokrise ist es vor allem die Aktie, der ähnlich wie eine Immobilie ein hoher Sachwert zugeschrieben wird. Falls es zu einer Inflation kommt, werden beide für sicher gehalten. Darüber hinaus bringen momentan deutsche Staatsanleihen nur wenig Geld ein. Die Gewinnspanne ist so klein, dass sie nicht einmal dazu in der Lage ist, eine Inflation zu kompensieren.

Leven wies aber darauf hin, dass man noch nicht von einer definitiven Konsolidierung der Aktionärszahlen ausgehen kann. In der Hochphase 2001 gab es in Deutschland sogar beinahe 13 Millionen Aktieninhaber und Fondsbesitzer. Danach lehnten aber mehrere kleine Anleger die Aktien wieder ab, da sich ihr eigenes Vermögen infolge des Kursverfalls, des Börsenzusammenbruchs und der Krise am Finanzmarkt drastisch verringerte.

So spekulieren Sie auf den Goldpreis

Um auf den Goldpreis zu spekulieren, stehen Privatanlegern viele Finanzinstrumente zur Verfügung. Wir beleuchten die Chancen und Risiken:

Goldminenaktien

Tendenziell gehören Goldminenaktien zu den eher spekulativen Anlageformen. Zwar entwickelt sich der Aktienkurs in der Regel synchron zum Goldpreis, doch kommen bei Goldminenaktien noch einige Risiken hinzu. So sollten in jedem Fall die Förderkosten der Unternehmen unter die Lupe genommen werden, um zu sehen bis zu welchem Goldpreis die Gesellschaft profitabel arbeiten kann. Hinzu kommt ein gewisses Risiko durch äußere Umstände wie politische Unruhen, Streiks, Naturkatastrophen und so weiter.

Anstatt in eine Einzelaktie zu investieren, gibt es Fonds, die das Risiko über mehrere Aktien streuen.

Physischer Besitz

Der physische Besitz von Goldbarren und Goldmünzen gilt als synonym für sichere Geldanlage. Schließlich hat Gold einen inneren Wert und kann nicht vermehrt werden. Genau das kann jedoch auch als Nachteil angesehen werden, denn der physische Goldbesitz wirft keine Zinsen ab.

Hinzu kommen verschiedene Kosten:

  1. Die Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufskurs (Spread)
  2. Kosten für die Lagerung (Ein Bankschließfach ist schon ab 50 Euro pro Jahr zu haben)
  3. Prägekosten (Allgemein gilt je kleiner die Stückelung, desto höher die Kosten)

Zertifikate auf den Goldpreis

Goldzertifikate sind eine einfache und unkomplizierte Möglichkeit, um an der Entwicklung des Goldpreises zu partizipieren. Diese Derivate bilden den Goldpreis ab und können über die Börse oder außerbörslich gehandelt werden. Einige Goldzertifikate, die sogenannten „Quanto-Zertifikate“, sind währungsgesichert – für eine Gebühr wird das Währungsrisiko zwischen Euro und Dollar abgesichert.

Die einzige Gefahr (neben einem Kursverlust) bei Goldzertifikaten nennt sich Emittentenrisiko, denn Zertifikate sind nichts anderes als Schuldverschreibungen einer Bank – die bei einer Insolvenz, im schlimmsten Fall, wertlos werden können.

Besicherte Zertifikate: ETCs

Eine Sonderform der Zertifikate sind die ETCs (Exchange Trades Commodities). Auch diese bilden den Goldpreis ab, setzten aber an der Schwachstelle der Zertifikate an: Dem Emittentenrisiko. ETCs sind physisch durch den Basiswert besichert. Das bedeutet auch im Fall einer Bankenpleite behält das Wertpapier seinen Wert, da der Anleger Anspruch auf die Herausgabe der Sicherheiten hat.

Optionsscheine auf Gold

Optionsscheine sind verbriefte Optionen auf einen Basiswert. Einfach gesagt verbriefen Optionsscheine das Recht eine bestimmte Menge Gold zu einem bestimmten Preis und innerhalb einer bestimmten Frist zu kaufen oder zu verkaufen. Es handelt sich hier also um ein Termingeschäft.

Da nur ein kleiner Teil des Basiswertes hinterlegt werden muss, besitzen Optionsscheinen eine Hebelwirkung. Dadurch lassen sich große Gewinne erzielen, es besteht aber auch ein erhöhtes Risiko – bis hin zum Totalverlust. Zudem haben Optionsscheine einen Zeitwertverfall der als Theta angegeben wird.