Robo Advisors – uebernehmen die Maschinen auch das Trading?

Zuerst begannen uns Computer im Schach zu schlagen und nun sollen uns Roboter eine weitere Domäne streitig machen, in der unsere Gabe für das Erkennen von Zusammenhängen unerreichbar schien. Aber wer sich genauer mit Finanzmathematik und den Finanzwissenschaften beschäftigt, wird erkennen, dass es durchaus Sinn macht, sich von einer emotionslosen Maschine beim Trading beraten zu lassen.

Die Vorteile der Robo Advisors
Bevor das eigene Vermögen tatsächlich in eine spezielle Anlage fließt, muss ein bestimmter Fragebogen ausgefüllt werden, der an die typischen Fragen von menschlichen Anlageberatern erinnert. Obwohl hier auf den ersten Blick kein wesentlicher Unterschied auszumachen ist, ergibt sich durch den geringeren Preis der automatischen Erfassung schon viel mehr Spielraum für Renditen. In der Finanzwissenschaft wird nämlich nämlich schnell klar gestellt, dass die zeitlichen und finanziellen Kosten von Informationsbeschaffung erst durch die Performance der Anlage herein geholt werden muss. Das ist aber in vielen Fällen sehr schwierig, da sich Kurse sehr zufällig entwickeln können. Der Robo-Advisor folgt also nur einem wissenschaftlichen Prinzip. Die Wertigkeit von Informationen sollte beim Handeln immer in Frage gestellt werden und deshalb sollte Informationsbeschaffung möglichst günstig ausfallen. Das ermöglichen die Robo-Advisors.

Risikostreuung durch Index-Fonds
Robo-Advisors arbeiten meist mit passiv gemanagten Fonds (ETFs). Dabei handelt es sich um Finanzprodukte, die sich an Indizes wie dem DAX oder anderen orientieren. Dadurch wird unsystematisches Risiko ausgeschlossen und die eigene Risikoneigung kann ganz leicht über ein effizientes Portfolio und die Tobin Seperation Anwendung finden. In der Abhängigkeit von der Risikoneigung des Investors setzt sich das Portfolio zumeist aus Anleihen, Aktien und Rohstoffen zusammen. Je größer die Risikoneigung, umso höher ist der Anteil an Aktien und Rohstoffen. In regelmäßigen Abständen findet ein Rebalancing des Portfolios statt, um die vorher bestimmte Risikoneigung einzuhalten.

Wer noch mehr über die akademischen Hintergründe zu dieser empfehlenswerten Form der Geldanlage erfahren möchte, kann dies an dieser Stelle tun.

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flatex.at bietet jetzt auch in Österreich einen günstigen Kredit an. Kunden erhalten jetzt automatisch eine Kreditlinie von bis zu 50.000 Euro zu nur 3,9% p.a. Wie beim Dispo sind Inanspruchnahme und Laufzeit völlig flexibel und bleiben dem Kunden überlassen. Die Bereitstellung erfolgt kostenlos.

Auch Neukunden können nach einem Depotübertrag sofort vom günstigen Angebot profitieren. Für die Inanspruchnahme ist kein separater Kreditantrag erforderlich. Die Kreditlinie wird automatisch schnell und unkompliziert zugeteilt. Der Depotbestand dient als Sicherheit für die Kreditlinie.

„Viele unserer österreichischen Kunden zahlen für ihren Dispokredit sehr hohe Zinsen bei ihrer Hausbank. Und das obwohl sie oft viel Geld angelegt haben und besonders kreditwürdig sind. Auch die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat daran nichts geändert“, sagt flatex-Geschäftsführer Niklas Helmreich. „Zweistellige Dispozinsen sind die Regel. Hier greifen wir jetzt mit unserer Kreditoffensive an. Der `flatex flex-Kredit` schafft Flexibilität für Wertpapierkäufe oder zur Erfüllung privater Wünsche.“

In Deutschland wurde der neue Kredit von flatex zuerst eingeführt. Dort sollen innerhalb weniger Wochen rund 4.000 Kunden den `flatex flex-Kredit` in Anspruch genommen haben.